Zwei Stunden Regensburg

Diese Woche war ich beruflich in Regensburg und hatte tatsächlich Zeit mit meiner Leica zwei Stunden durch die Stadt zu schlendern. Herausgekommen sind ein paar wenige Bilder, welche ich in „hartem“ Schwarz-Weiß ausgearbeitet habe – bewusst! Es war kalt, es war grau und irgendwie ungemütlich, was zu dieser gemütlich-wirkenden Stadt gar nicht zu passen scheint.

Alle Bilder entstanden mit meiner Leica M und dem Summicron-M 35 mm. Ich denke, die Stadt lohnt einen zweiten Besuch – Hauptsache es ist dann wärmer und trockener.

Euer LiK/Alex

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The Passengers

„The Passengers“ stellt eine kleine Serie von drei Bildern dar, welche die Dynamik, Beweglichkeit und auch Vergänglichkeit unser Zeit/Gesellschaft zum Ausdruck bringen soll. Die Bildsprache ist ungewohnt und markiert für mich auch einen etwas neuen Stil. Mit Überbelichtung experimentiere ich nur selten, aber hier schien mir ein „Hochziehen“ angemessen zu sein. Die Serie habe ich inzwischen mehrere Wochen liegen lassen, um mir eine Meinung zu bilden. Inzwischen mag ich sie sehr, auch wenn ich Anfangs sehr skeptisch war.

Euer Alex/LiK

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Portraits – Ana #5

Nach langer Zeit, gibt es nun wieder mal ein paar Bilder von Ana. Die Bilder entstanden am Lago Maggiore – Ana blickte auf den See, beobachtete die Schiffe und kommentierte alles (verbal und mit viel Gestik!) – der Wind sorgte noch dafür, dass die Haare durch die Luft gewirbelt wurden. Herausgekommen sind entsprechend ausdrucksstarke Bilder.

Etwas störend wirkt auf mich der helle Bereich auf der rechten Seite. Da sich das Auge des Betrachters aber sehr auf das Gesicht von Ana konzentriert, fällt dies nicht weiter ins Gewicht. Bearbeitet wurden die Bilder auf die gleiche Art und Weise wie die gesamte Serie (dies ist ja schon der fünfte Beitrag mit Bildern von Ana) – in Darktable habe ich dazu inzwischen eine Vorlage erstellt, sodass diese einfach und schnell auf die Bilder angewendet werden kann. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm bei f/2.0 fotografiert.

Euer Alex / LiK

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Totes Holz

Irgendwie bin ich gerade von Dingen fasziniert die am Boden herum liegen. Seltsam, oder? Besonders toll finde ich Baumstämme, die an Stränden liegen. Aus dieser Vorliebe entstanden in den den letzten Wochen einige Bilder. In Schwarz-Weiß ausgearbeitet und damit reduziert und nicht überfrachtet, geben diese Bilder eine sehr seltsame Stimmung weiter. Sie wirken nicht unbedingt positiv, aber der Anblick lässt mich nicht mehr los. Besonders Bild Nr. 2 hat es mir angetan!

Vielleicht ist es die Faszination am Vergänglichen die mich begeistert, vielleicht aber auch einfach die Ästhetik die in diesen Objekten liegt. Ich werde diesem „Trend“ jedenfalls weiter folgen und schauen was sich daraus entwickelt.

Euer Alex / LiK

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La grande bellezza – Teil 3

Im letzten Teil der Serie aus Italien zeige ich euch nur ein einziges Bild. Aufgenommen am Hafen von Stresa, nördlich blickend auf die Isola Bella. Das Wetter war perfekt für die Aufnahme: tiefe schwarze Wolken zogen auf und erzeugten eine sehr dramatische Stimmung. Dass das Bild würdig ist hier gezeigt zu werden, erkannte ich tatsächlich erst bei der Bearbeitung. Den Kontrast leicht nach oben geschoben und die Konvertierung nach Schwarz-Weiß durchgeführt, ergab dann die hier dargestellte Aufnahme.

Euer Alex / LiK

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La grande bellezza – Teil 2

Und nun, wie versprochen, der zweite Teil der Mini-Serie aus Italien. Die folgenden Bilder zeigen vor allem Detailstudien, so wie ich sie oft erstelle und mag. Die ersten beiden Bilder wurden am Strand von Cannobio aufgenommen. Der abgerissene Holzstamm (wohl eine Stütze einer nicht mehr vorhandenen Konstruktion) zeugt von Vergänglichkeit. Die Form wirkt fast „mensch-gemacht“, wie ein kleines Kunstwerk. Die vier Stühle spinnen den Grundgedanken von „Vergänglichkeit“ weiter. Wo sind die Menschen, die sich die Stühle zurecht gerichtet haben?

Das dritte Bild wurde am Hafen von Cannobio fotografiert und wirkt auf mich sehr surreal. Die weit geöffnete Blende lässt den Hintergrund völlig unscharf wirken, die dunklen Wolken erzeugen eine fast unwirkliche Stimmung und das Geländer links verläuft von Vorne nach Hinten, vom Unscharfen ins Unscharfe. Die Anzeige suggeriert, dass in 10 Minuten etwas besonders passieren muss!  Die zwei folgenden Bilder wurden hoch oben über Cannero Riviera aufgenommen. Die Tür bildet den Seiteneingang zu einer kleinen Kirche und war etwas versteckt hinter Bäumen. Die Treppe wirkt auf mich, als wolle sie gar nicht zur Tür führen, sondern am liebsten an ihr vorbei. Das zweite Bild steht für die marode Infrastruktur in Italien: nur wenig funktioniert dort, (fast) alles ist kaputt – trotzdem lieben und leben die Menschen das Leben. Kaktus am Strand – muss mehr mehr sagen? Auch für diesen zweiten Teil kam „nur“ das Summicron-M 35 mm an der Leica M zum Einsatz. In Summe bin ich mit der Qualität dieser Kombination sehr zufrieden, auch wenn mir das Bokeh des 35er bei detailreichem Hintergrund (z. B. linke Seite des Kaktus-Bildes) zur unruhig wirkt. Dies habe ich ja bereits in meinem Beitrag „Objektiv betrachtet“ in 2015 beschrieben. Soweit also der zweite Teil, der nächste Woche durch einen dritten Teil abgeschlossen wird…

Euer Alex / LiK

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La grande bellezza – Teil 1

La grande belezza (Die große Schönheit) bezeichnet in meinem Fall die italienische Stadt Cannobio und Umgebung. Dort durfte ich eine ganze Woche verbringen und fand die eine oder andere Minuten, um Bilder von dieser herrlichen kleinen Stand, mit ihren engen Gassen und der Umgebung zu machen. Italien ist bei mir immer Schwarz-Weiß – zu sehr habe ich die alten Fellini-Filme im Kopf. Daher findet ihr in diesem Beitrag auch nur in SW ausgearbeitete Aufnahmen. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm aufgenommen. Irgendwie habe ich gerade wieder eine solche „35er-Phase“. Die Brennweite ist einfach herrlich, um durch die Straßen zu ziehen und flexibel zu fotografieren.

Die engen Gassen bringen die Herausforderung mit sich, auf Gegenlicht bzw. schräg von oben einfallendes Licht reagieren zu müssen. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, gewisse Orte zu einem späteren Zeitpunkt, bei anderem/besserem Licht, noch einmal zu besuchen. Daher musste ich das beste aus der Situation Vor-Ort machen. Die extreme Grauwertdynamik in den Bildern ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, spiegelt die Situation in den Gassen aber gut wieder.

Die ersten beiden Bilder unten zeigen die Stadt Cannero Reviera südlich von Cannobio. Berühmt ist die Stadt für ihren Badestrand – ich fand den Glockenturm und den Blick von Oben irgendwie spannender. Die letzten beiden Bilder sind dann wieder in Cannobio aufgenommen – direkt an der Promenade.

Der Überschrift könnt ihr entnehmen, dass dies der erste Beitrag einer kleinen Serie ist. Nächste Woche werde ich euch einige Bilder mit dem Fokus Richtung Details zeigen. Natürlich wieder in Schwarz-Weiß!

Euer Alex / LiK

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