Ausstellung von Wolfgang Tillmans in der Fondation Beyeler

Gerade mal 30 Minuten von uns entfernt ist wohl eine der wichtigsten Ausstellungsstätten moderner Kunst im süddeutschen Raum: die Fondation Beyeler in Basel. Dort ist derzeit die Ausstellung von Wolfgang Tillmans zu sehen. Da ich das Schaffen von Tillmans schon über Jahre verfolge, war diese Ausstellung natürlich Pflicht. Da das Fotografieren im Museum eigentlich verboten ist, hier nur drei Bilder (aus der Hüfte mit der Leica M geschossen!).

  Mehr zum Leben und Schaffen von Tillmans gibt es hier. Aber wie hat mir nun die Ausstellung gefallen? Nun…ich fand sie inspirierend, aber nicht in jedem Punkt überzeugend. Die Darstellung der Bilder in einem „Wirrwarr“ aus Themen und Größen brachte mich eher aus dem Konzept, auch wenn dies zum Stilmittel dieser Ausstellung und von Tillmans generell gehört. Die großen und sehr eindrucksvollen Bilder der „Peaches“ Serie hauten mich aber um – ich weiß bis jetzt nicht, wie er so etwas (technisch) hin bekommen hat. Grandios! In Summe lohnt sich die Ausstellung in jedem Fall, den Eintrittspreis in der Fondation Beyeler muss man halt einfach akzeptieren (25 CHF pro Person!).

Alex

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Into the Future…

Ein wenig Zukunft ist doch immer! Unsere Gesellschaft entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit fort und manchmal wird man dann ein wenig überrascht, dass sie plötzlich vor der eigenen Haustür zu finden ist: die Zukunft! Plötzlich ist sie da und dann ganz schnell wieder weg – wird zur Gegenwart, zum Gestrigen. Aus und vorbei!

Wilde Deckenkonstruktion. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/4.0.

Tunnel oder doch nur Holzbank? Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Die Bilder entstanden wieder rund um den Vitra Campus in Weil am Rhein. Architektur ist doch (fast) immer ein Spiegelbilder der Wandlung unserer Gesellschaft. Zukunft oder doch nur abstrakter Ausschnitt eines bedeutungslosen Objektes?

Alex

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Mitten im Schwarzwald…

Vor einigen Wochen war ich an der Hochschule in Furtwangen – mitten Im Schwarzwald – und machte ein Bild mit meinem Smartphone. In den letzten Wochen hatte ich das Bild völlig vergessen und grub es nun heute wieder aus. Finde die Stimmung die das Bild ausstrahlt reizvoll und auch ein klein wenig beängstigend. Die Fassade mit ihrem ausgemergelten Holz, die futuristischen Fenster und die dunklen Wolken – ein schönes Gesamtes!

Alex

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Untergrund…

Anfang der Woche war ich für einen Tag in München und nutzte die Zeit für einen kurzen Stopp in der U-Bahn. Auf den ersten Blick eine etwas seltsame Idee, aber wie sich zeigte war sie goldrichtig! Dabei entstanden eine ganze Reihe von Bildern; vier davon möchte ich Euch hier zeigen.

U-Bahn-Station in München. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/8.0.

U-Bahn-Station in München. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/8.0.

U-Bahn-Station in München. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/4.0.

U-Bahn-Station in München. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/4.0.

Alle viert Bilder (bist auf das letzte) entstanden bei ISO 1.600 – wie man erkennen kann, verhält sich das Rauschen der Leica M sehr angenehm. In Summe muss man sagen, bieten die U-Bahnstationen in München eine ganze Reihe von interessanten Motiven. Man müsste nur etwas mehr Zeit haben…

Euer Alex

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Wenn Männer zu Frauen werden – Die Oberwerth Bayreuth

Männer und Taschen!? Eigentlich nicht unbedingt eine Kombination, mit der man im normalen Leben oft konfrontiert ist. Eine kleine Ausnahme stellt wohl die Fotoszene dar. Fotografen und ihre Taschen (oder Rucksäcke) bilden wohl eine der größten Hasslieben der Geschichte. Durchsucht man das Netz, so kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass viele Fotografen eine Kamera nur deshalb besitzen, um eine Rechtfertigung zu haben, sich eine schicke Fototasche kaufen zu müssen. Stoff, synthetische Materialien oder ganz puristisch aus Leder!? Was darf es denn sein? Groß, klein, lang, hoch, breit – natürlich muss möglichst viel möglichst flexibel in das gute Ding passen. Und so finden sich ganze Lebensgeschichten von Menschen auf der Suche nach der perfekten Fototasche.

In meinem Fotoleben hatte ich bis jetzt 4 Taschen bzw. Rucksäcke, wovon ich 2 aktuell noch verwende. Begonnen habe ich mit einer Tamrac Fototasche, gefolgt von einem Lowepro Fotorucksack. Aktuell besitze ich einen Lowepro Foto Sport und eine Billingham Hadley Small. Diese zwei führen mich nun bereits seit Jahren sehr zufrieden durch meinen fotografischen Alltag. Aber trotzdem habe ich seit einem Jahr zunehmend das Bedürfnis, nur Kamera und Objektiv schnell mal über die Schulter zu werfen und loszuziehen. Es fehlte mir also noch eine kleine Tasche, welche so klein ist, dass ich sie auch auf Geschäftsreisen mitnehmen kann – unauffällig und natürlich hübsch. Auf der Photokina 2014 hatte ich ein langes Gespräch am Stand von Oberwerth und irgendwie bekam ich diese Firma nicht mehr aus meinem Kopf. Bereits damals hatte ich den ersten Prototypen einer sehr kleinen Fototasche in meinen Händen halten dürfen – wertig, schön, aber sehr teuer! Die Jahre zogen ins Land, mein Wunsch nach einer kleinen Fototasche wurde größer, ich studierte und verglich. Näher angesehen habe ich mir die ONA Bond Street und die DoTheBag Mono 15. Beide waren aber nicht ideal: die ONA etwas zu groß und der Verschluss unpraktisch, die Mono nicht nach meinem Geschmack geschnitten. Blieb also die Oberwerth!? Bei Foto Löffler in Freiburg sah ich mir einige Oberwerth Taschen an, studierte auf der Webseite die Maße und die Fertigung und hatte zudem auch Kontakt mit Jörg (Taschenfreak). Ich war überzeugt: Das ist meine Tasche! – und entschied mich für die Version aus Vollleder in Dunkelbraun. Nur leider … die Tasche wird/wurde in dieser Version nicht mehr hergestellt. Ich versuchte also noch ein lagerndes Exemplar irgendwo in der hintersten Ecke eines Shops zu finden und kontaktierte dazu zahlreiche Händler – vergebens! Ausverkauft! Meine letzte Hoffnung war der direkte Kontakt zu Oberwerth. Und siehe da, schnell und sehr kompetent bekam ich die Auskunft, dass die Tasche in Kürze wieder hergestellt wird! Also nichts wie rauf auf die Warteliste! Das Warten war zudem auch sehr kurz, denn nach nur 3 Wochen traf die kleine Oberwerth am Donnerstag ein.

Bereits beim Auspacken wird klar, welche unglaubliche Qualität hier geliefert wird. Die Tasche fühlt sich extrem wertig an, das Leder ist weich und trotzdem stabil und die Verarbeitung ein Traum. Alle Nähte sind sehr schön und sauber ausgeführt – Handfertigung mit viel Liebe zum Detail. Auf den ersten Blick war ich von der Farbe des Leders etwas überrascht – das Braun geht fast ein wenig ins Rötliche, sieht aber hübsch und sehr elegant aus.

Unglaublich gelungen finde ich den Gurt. Ausgestattet mit einem eingenähten Stahlseil vermindert er das schnelle Durchtrennen des Gurtes – ein sehr guter Schutz gegen Diebstahl. Das Schulterpolster ist rutschfest ausgeführt und liegt perfekt auf dem Körper an. Die Länge des Gurtes ist für mich (180 cm bei 70 kg) ausreichend, auch um die Tasche quer über den Oberkörper tragen zu können.

Die Größe der Tasche ist für die Leica M ideal – Kamera und angesetztes 50er Lux passen locker in die Tasche. Der freie Raum kann sogar für ein weiteres Objektiv genutzt werden (vielleicht etwas knapp) oder für zusätzliche Dinge. An den inneren Rändern sind zwei Taschen vernäht. In die größere (im Bild an der oberen Kante zu erkennen) passt der Akku der M, in die kleinere passt eine Speicherkarte. Die Taschen sind zwar nett, werden von mir aber nicht wirklich benutzt werden – lieber nutze ich den freien Raum vor der Kamera.

Ein schönes Detail ist, dass die Laschen an der Oberseite der Tasche durch entsprechende Klettverschlüsse nach innen fixiert werden können. Diese Details zeigen mir, dass dies eine Tasche ist, welche bis ins letzte überlegt ist.

Und wie trägt sich die Kleine? Hervorragend! Sowohl über der Schulter, als auch quer über den Oberkörper verteilt sie das Gewicht perfekt. Der Verschluss der Tasche ist genial, lässt sich schnell und nahezu lautlos öffnen und schließen. Die Kamera lässt sich schnell und sehr angenehm aus der Tasche nehmen und auch wieder verstauen.

Noch ist es sicher zu früh, um ein Gesamturteil zu fällen, ich kann aber bereits jetzt sagen, dass die kleine Oberwerth Bayreuth einfach nur Spaß macht. Wer eine kleine und sehr gut verarbeitete Tasche für seine Leica M sucht, sollte sich diese Tasche näher ansehen. Auch lohnt sich ein Blick auf die anderen Tasche der Firma Oberwerth.

Update [07.06.2017]:

Oberwerth hat den Artiekl gerade auch bei Facebook veröffentlicht. Danke!

Euer Alex

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Der Weg nach Nirgendwo

Ich war wieder mal unterwegs – Hamburg, Rostock und Dortmund in 4 Tagen! Anstrengend…trotzdem blieb Zeit für ein paar Bilder, welche ich mit meinem Smartphone aufgenommen habe.

Das erste Bild entstand am Bahnhof in Hamburg, als ich auf meinen Zug warten musste. Mir gegenüber saßen diese zwei sympathischen älteren Herrschaften, vertieft in ihre jeweilige Lecktüre. Ein Bild direkt aus dem Leben gegriffen. Das zweite und dritte Bild habe ich aus dem Zug heraus geschossen, auf der Fahrt von Hamburg nach Rostock – der Osten hat auch seinen Charme! Das vierte Bild stellt den Blick aus meinem Hotelzimmer in Rostock dar. Mehr Attraktivität ist fast nicht möglich.

Den Bildern habe ich einen leichten „Gelb-Grün-Stich“ verpasst – komischerweise ist dies der Farbton der mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich an diese Reise zurück denke.

Alex

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Genusslauf…

Letztes Wochenende fand am 30. April der Genusslauf in Müllheim statt. Dieser soll der schönste Halbmarathon Deutschlands sein und so freuten wir uns besonders, dass auch der MaraTONI mitlief. Ich nutzte den Lauf, um zu fotografieren. Ich möchte Euch hier vier Bilder zeigen.

Alle Bilder entstanden mit der Leica M und dem Summilux-M 50 mm. Wie immer versuchte ich möglichst mit weit offener Blende zu fotografieren. Aufgrund der schnellen Bewegung der Läufer musste ich aber oft etwas abblenden, um die Schärfentiefe etwas zu vergrößern. In Summer macht mit einer Leica aber sogar das Fotografieren von Sportlern Spaß!

Alex

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