Schlagwort-Archiv: Leica M

Vitra…wieder mal!

Der Vitra Campus liegt von uns nur 25 Min. entfernt und so bietet es sich an, das herrliche Gelände ab und an zu besuchen. So auch letzte Woche! Natürlich hat man das Gefühl, dass sich die Bilder wiederholen, aber man entdeckt doch auch immer wieder neue Ecken. Abwechslung kann ja schon eine andere Brennweite bringen. Habe dieses mal nur die 50 mm verwendet – spannend!

Hier mal zwei Bilder. Beim zweiten Bild bin ich mir noch nicht sicher, ob es zu dunkel ist – für einen Tipp bin ich also sehr dankbar.

Euer Alex

Nachtrag:

Und hier der Versuch das zweite Bild mit etwas mehr Kontras zu versehen (danke Rob für den Tipp).

Ergänzung zu „Locked-Up“

Vor einiger Zeit (als Covid-19 so richtig losging), habe ich ja ein Kleinprojekt gestartet, welches die Gefühlswelt des Lockdown wiedergeben soll. Ich nannte es Locked-Up. Zu finden ist es hier.

Vor kurzem entdeckte ich nun Pflanzen (Bambus) hinter einer Milchscheibe und ich musste sie einfach fotografieren. Das Bild passt einfach so wunderbar zum Projekt.

Das Bild drückt für mich das derzeitige Gefühl sehr gut aus. Wir sind schon halb draußen aus dem Lockdown, aber doch irgendwie auch nicht. Trauen wir uns schon, oder doch schnell wieder rein hinter verschlossenen Türen? Oder wartet die größte Gefahr doch hinter der Scheibe? Wir werden sehen…

Euer Alex

Erschöpfte Wände

Nach einer Ewigkeit hatte ich in Südtirol die Gelegenheit in Lana wieder nach neuen erschöpften Wänden zu suchen. Wer das Projekt noch nicht kennt, kann hier mehr erfahren! Das Projekt hatte seinen Anfang im Jahr 2013 und ist damit bereits über 8 Jahre alt! Leider finden sich in Lana kaum noch Wände, die zu diesem Projekt passen. Einige wenige konnte ich aber doch wieder aufspüren. Es geht also weiter! Lasset die Wände weiter erschöpft sein: Keep on Erschöpfung! 🙂

Ich bleibe weiter dran und gebe nicht auf. Solange in Lana noch eine Wand steht die nicht schön glatt und sauber und perfekt ist, werde ich sie dokumentieren.

Euer Alex

Drechseln hautnah

Vor einiger Zeit hatte ich hier berichtet, welch wunderbare Holzschüssel mein Vater gedrechselt hat. Den Beitrag findet ihr hier. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, ein paar Bilder vom Prozess des Drechseln zu machen. Der Raum ist klein, die Maschine groß und so mussten wir uns dort drinnen zu viert (Vater, Maschine, Kamera und ich) eben arrangieren. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm gemacht. Und alle Bilder sind bei voll offener Blende (f/2.0) entstanden. In der Nachbearbeitung wurde nur die Umwandlung in Schwarz-Weiß vorgenommen und bei einigen Bildern habe ich einen leichten Beschnitt gemacht.

Die Bildkomposition war auf Grund des geringen Platzes sehr herausfordernd. Fast immer musste ich mich an die Wand oder in die Ecke drücken, um überhaupt einen vernünftigen Bildausschnitt hinzubekommen. Das hat auch dazu geführt, dass Teile in den Bildern stark angeschnitten sind. Am Ende war dies aber wohl genau die richtige Limitierung, um spannende Bilder zu bekommen. Mehr Platz ist eben nicht immer das Beste!

Nächste Herausforderung war das Licht. Es gab leichtes Gegenlicht vom Fenster, das aber zum Glück genau von der Seite auf die Drechselmaschine strahlte. Eine kleine Lampe an der Maschine warf bei einigen Bildern einen kleinen Spot – dieser war Fluch und Segen gleichzeitig. Er sorgte für eine schöne Lichtstimmung, ließ aber andere Teile des Bildes völlig „absaufen“.

Die Bilder die ich euch hier zeige, sind in zwei Sessions zu jeweils ca. 15 Minuten entstanden. Wenn die Maschine mal läuft und die Späne fliegen, dann muss es eben schnell gehen. Das Ganze war aber eine großartige Erfahrung und ein wunderbarer Moment! Danke also an Mensch & Maschine!

Euer Alex

In der Schlucht – Südtirol Teil 4

Heute zeige ich euch ein paar wenige Bilder, die am Rande eines kleinen Spazierganges durch Lana (das Dorf in dem ich aufgewachsen bin) entstanden sind. Spektakulär ist dort vor allem die Gaulschlucht, die von markanten Felsen geprägt ist und nach ca. 15 Minuten Fußmarsch im Nichts endet. Ein kleiner enger Weg und einige Hängebrücken führen dort hinein. Alle Bilder sind mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm entstanden.

Die Bilder haben ich anfangs in Farbe ausgearbeitet, aber dann schnell gemerkt, dass sie in Schwarz-Weiß einfach viel besser wirken. Speziell die zwei letzten Bilder, mit den Felsen und dem harten Licht, das von oben kommt, wirken sehr viel plastischer in dieser Ausarbeitungsvariante.

Euer Alex