Es gibt Orte in Seoul, an denen die Stadt plötzlich leiser wird. Der Verkehr verschwindet ein Stück weit im Hintergrund, die Glasfassaden treten zurück und zwischen alten Holzbalken, geschwungenen Dächern und weiten Innenhöfen fühlt sich die Zeit für einen Moment langsamer an. Der Gyeongbokgung-Palast wirkt fast wie ein Gegenpol zum restlichen Seoul – ruhig, geordnet und voller Geschichte.
Zwischen Neonlicht, engen Gassen und unzähligen Menschenmengen war dieser Ort fast surreal. Die Farben. Die Strukturen. Das Licht auf den alten Steinen. Alles wirkt durchdacht und gleichzeitig erstaunlich schlicht. Man merkt schnell, dass dieser Ort nicht gebaut wurde, um laut zu sein.
Fotografisch war das eine komplett andere Welt. Weniger Chaos, weniger Jagd nach dem flüchtigen Moment. Stattdessen Linien, Symmetrie und diese besondere Ruhe, die man kaum planen kann. Selbst mit tausenden Besuchern verteilt sich die Stimmung dort anders. Gelassener.
Direkt hinter dem Palast beginnt dann Bukchon Hanok Village. Zumindest theoretisch. Praktisch beginnt dort vor allem eines: Menschen. Sehr viele Menschen. Selfiesticks. Warteschlangen. Cafés mit perfekter Instagram-Strategie und Reisegruppen.
Natürlich verstehe ich, warum dieser Ort beliebt ist. Er ist schön. Ohne Frage. Aber für mich fühlte er sich seltsam losgelöst an. Fast wie eine Kulisse. Zu perfekt. Zu inszeniert.
Und vielleicht liegt genau darin mein Problem: Die Tage in Seoul haben mir eine andere Stadt gezeigt. Eine rohe, ehrliche, manchmal chaotische Stadt voller kleiner Momente, enger Straßen und echter Begegnungen. Bukchon Hanok Village dagegen wirkte auf mich eher wie die Vorstellung davon, was Besucher gerne sehen möchten. Deshalb gibt es davon in diesem Teil auch keine Bilder. Nicht weil der Ort es nicht wert wäre, sondern weil er für mich nicht das Seoul widerspiegelt, das ich erlebt habe. Die Stadt, die mich beeindruckt hat, fand ich nachts unter Neonlichtern, auf Märkten, in Seitengassen und zwischen Menschen, die einfach ihrem Alltag nachgingen.
Es gibt Orte, an denen man automatisch langsamer wird. Nicht weil es ruhig wäre, ganz im Gegenteil. Sondern weil gleichzeitig so viel passiert, dass das Gehirn irgendwann einfach kapituliert und beschließt: „Gut. Dann schauen wir uns eben alles an.“
Genau so fühlen sich die Märkte in Seoul an.
Plötzlich riecht alles gleichzeitig. Gegrilltes Fleisch. Fisch. Gewürze. Irgendetwas Süßes. Irgendetwas Fermentiertes. Und irgendetwas, bei dem man lieber nicht zu genau nachfragt, solange es gut schmeckt.
Die Märkte in Seoul sind kein Ort für stille Beobachtung. Sie sind laut, eng, hektisch und vollkommen lebendig. Menschen schieben sich an dampfenden Töpfen vorbei, Händler rufen durcheinander, irgendwo zischt Öl in einer Pfanne und neben dir fotografiert vermutlich gerade jemand sein Essen .
Ich hätte dort vermutlich Tage verbringen können. Nicht nur wegen des Essens, obwohl das alleine schon ein sehr überzeugendes Argument wäre, sondern wegen dieser unglaublichen Energie. Alles wirkt improvisiert und gleichzeitig perfekt eingespielt. Ein kontrolliertes Chaos mit erstaunlich gutem Geschmack.
Für Streetfotografie sind diese Märkte fast schon unfair. Hinter jeder Ecke passiert etwas. Licht fällt durch alte Plastikdächer, Menschen lachen, essen, diskutieren. Hände greifen nach Nudeln, Dampf zieht durch schmale Gänge und irgendwo sitzt ein älterer Herr völlig entspannt zwischen tausend Tüchern, als wäre das alles das Normalste der Welt.
Für mich ist es ein visuelles Abenteuer. Für die Menschen dort einfach Dienstagnachmittag.
Auch fotografisch waren diese Orte ein Traum. Viel Kontrast, harte Lichtquellen, unruhige Szenen und ständig Bewegung.
Die Bilder aus diesem Teil zeigen deshalb weniger „den Markt“ als vielmehr das Gefühl dort zu sein: dieses permanente Treiben, die Wärme, das Licht, das Chaos und die Erkenntnis, dass man definitiv hungrig einkaufen geht und mit noch mehr Hunger wieder herauskommt.
Es gibt Städte, die zeigen dir ihre Sehenswürdigkeiten. Und dann gibt es Seoul. Seoul zeigt dir zuerst Kabelsalat, flackernde Neonreklame, einen Convenience Store um 2 Uhr nachts und irgendeine mysteriöse Seitengasse, in der entweder das beste Essen deines Lebens wartet, oder einfach nur drei Klimaanlagen und ein parkender Roller.
Ich liebe genau das.
Denn je länger man durch diese Stadt läuft, desto weniger fühlt sie sich wie eine Metropole an und desto mehr wie ein lebender Organismus. Überall Bewegung. Überall Licht. Überall Menschen, die scheinbar genau wissen, wohin sie gehen, während ich mit meiner Kamera regelmäßig in Sackgassen lande.
Streetfotografie belohnt nicht Kontrolle, sondern Aufmerksamkeit. Die besten Momente passieren selten dort, wo man sie erwartet. Sie verstecken sich zwischen Neonlichtern, unter halb kaputten Schildern oder in den ruhigen Sekunden zwischen zwei Menschenströmen.
Dieser Abend hatte noch mehr von diesem typischen Seoul-Gefühl: harte Kontraste, spiegelnde Straßen, Licht, das aus jeder Richtung gleichzeitig kommt. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Stadt wolle fotografiert werden. Und fünf Minuten später wieder genau das Gegenteil.
Auch diesmal sind die Bilder eher Eindrücke als perfekte Postkarten. Manche Szenen wirken fast chaotisch, andere überraschend still. Aber genau so empfinde ich Seoul: wie ein permanenter Widerspruch aus Reizüberflutung und Einsamkeit. Man ist ständig von Millionen Menschen umgeben und läuft trotzdem oft alleine durch irgendeine kleine Gasse, begleitet nur vom Summen der Neonröhren.
Vielleicht liegt darin auch etwas Beruhigendes.
Denn egal, wie groß eine Stadt ist: Irgendwo gibt es immer eine kleine Seitenstraße, in der die Welt plötzlich langsamer wird. Selbst in Seoul.
Seoul: 25 Millionen Leben, die sich in Straßen ergießen, in U-Bahnen verdichten, in Neonlichtern flimmern. Und irgendwo dazwischen: ich. Mit meiner Leica. Immer ein wenig zu langsam für den Moment, der schon wieder weitergezogen ist.
Ich bin nicht in Seoul, um anzukommen. Nicht wirklich. Die Tage sind gezählt, die Termine eng getaktet, die Wege oft vorgegeben. Und doch gibt es diese Zwischenräume, Minuten, manchmal nur Sekunden, in denen die Stadt sich öffnet. Nicht für lange, nicht vollständig, aber gerade genug, um einen Blick zu erhaschen.
Fotografie wird in solchen Momenten zu etwas anderem. Weniger Planung, weniger Perfektion. Mehr Instinkt. Mehr Loslassen. Ich laufe nicht durch Seoul, ich treibe. Zwischen Hochhäusern und kleinen Gassen, zwischen der Ruhe eines Tempels und dem unaufhörlichen Puls der Straßen. Alles scheint gleichzeitig zu passieren, und doch ist jeder Moment unwiederbringlich.
Vielleicht ist das der Kern meiner Woche in Seoul: das Flüchtige festzuhalten, ohne zu glauben, man könne es besitzen. Fünf Tage in denen ich nur an den Abenden Zeit habe mich mit der Stadt zu beschäftigen. Aber da ist auch dieser eine Tage ohne Termine, nur für die Stadt!
Das hier ist der Anfang einer kleinen Serie. Sie wird keine vollständige Geschichte erzählen. Dazu ist Seoul zu groß, zu vielschichtig, zu lebendig. Aber vielleicht entsteht etwas anderes: ein Mosaik aus Momenten. Unvollständig, subjektiv, ehrlich.
Eine Woche. Eine Kamera. Ein Objektiv. Ich. Und eine Stadt, die sich für mich nach dieser Woche nicht ganz greifen lässt. Raus in die Straßen, hinein in dieses Meer aus Bewegung, Licht und Geschichten. Wir beginnen mit einem Überblick von Oben: aus luftigen 485 m Höhe vom Lotte World Tower (Gesamthöhe: 555 m). Zartes Gelb gekoppelt mit hartem Kontrast dominiert die Bildsprache – gewollt, was sonst!
Nach langer Zeit war ich wieder mal in dem Ort in dem ich aufgewachsen bin. Familie besuchen, die Osterfeiertage etwas genießen und einfach etwas langsam machen. Leider blieb die Kamera meist in der Tasche – daher gibt es nur wenige Bilder.
Hier im Blog ist es im Moment sehr ruhig – viel Arbeit und auch sonst viel los. In den kommenden Wochen stehen aber ein paar Reisen an, dann hoffe ich, dass es auch hier wieder etwas voller wird.
Eigentlich wollte ich ihn nie haben. Wirklich nicht! Ein elektronischer Sucher an einer Leica M, das fühlte sich für mich lange nach einem Stilbruch an. Zu elektronisch, zu wenig „M“. Und dann steht da dieses Ding auch noch oben auf der Kamera und sieht aus… nun ja, darüber reden wir später.
Der Auslöser war am Ende kein plötzlicher Kaufrausch, sondern eher eine leise Kettenreaktion.
Neulich entdeckte ich meinen alten Aufstecksucher für 21 mm. Ein schönes Teil, aber ehrlich gesagt: Ich habe ihn praktisch nie benutzt. Gleichzeitig sah ich, was dafür inzwischen aufgerufen wird. Also wurde er verkauft. Kurz darauf folgten meine alten Canon-Blitze, die seit gut zehn Jahren ungenutzt in der Schublade lagen. Technisch sicher noch okay, praktisch für mich völlig bedeutungslos. Und plötzlich war da Budget. Ohne wirklich „Geld auszugeben“. Ein bisschen addiert, nicht viel draufgelegt und auf einmal war der Visoflex 2 greifbar. Aber das allein hätte nicht gereicht.
Die Sache mit der Naheinstellgrenze
Im letzten Sommer wurde mir etwas immer klarer: Ich nutze die Naheinstellgrenze meines 35er APO erstaunlich oft. Und genau da beginnt das Problem. Bei praller Sonne über das Display im LiveView scharfzustellen ist… sagen wir: suboptimal. Man kneift die Augen zusammen, hält die Kamera irgendwie schattig, verrenkt sich halb und merkt nach einer Weile, dass die Augen einfach müde werden. Richtig müde.
In München hatte ich dann die Gelegenheit, die Leica EV1 auszuprobieren. Und obwohl das ein ganz andere Story ist, blieb der Gedanke eines elektronischen Sucher hängen: Wie wäre das eigentlich an meiner M11-P? Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los.
Gekauft. Und ja: hässlich!
Also habe ich ihn gekauft. Und ich bleibe dabei: Vom Design her finde ich den Visoflex 2 einfach nur grässlich. Er passt optisch so gar nicht zu der klaren, reduzierten Linie einer M. Er ist ein Fremdkörper. Punkt! Aber: technisch ist das Teil hervorragend umgesetzt.
Der Sucher zeigt exakt das gleiche Bild wie das Display im LiveView. Keine Überraschungen, keine Umwege. Was ich hinten sehe, sehe ich auch im Sucher, nur eben dort, wo es bei hellem Licht hingehört: direkt am Auge.
Der Visoflex 2 schaltet sehr zuverlässig ein, sobald man sich mit dem Auge nähert. Kein Gefummel, kein bewusstes Umschalten. Es fühlt sich selbstverständlich an und genau das will man bei einem Zubehör, das man eigentlich nie wollte.
Das Sucherbild selbst ist hervorragend: klar, kontrastreich, gut aufgelöst. Auch feines Scharfstellen im Nahbereich macht damit genau so viel Spaß, wie man es sich erhofft. Oder anders gesagt: Es funktioniert einfach.
Noch kein Langzeittest – aber ein gutes Gefühl
Ich konnte den Visoflex 2 noch nicht ausgiebig testen. Kein Langzeiterlebnis, keine abschließende Bewertung. Aber bisher macht er genau das, was er soll. Unauffällig, zuverlässig, ohne Drama.
Vielleicht ist das am Ende das größte Kompliment.
Ich habe mir etwas gekauft, das ich nie haben wollte. Ich finde es optisch immer noch nicht schön. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich es behalten werde.
Manchmal gewinnt eben die Praxis über die Prinzipien.
2025: Ein Jahr, das irgendwie zwischen „noch nicht ganz angekommen“ und „schon wieder vorbei“ oszilliert. Zeit also, kurz innezuhalten und Revue passieren zu lassen, was fotografisch (und menschlich) so gelaufen ist. Schnallt euch an, es wird eine Mischung aus Technik-Geständnissen, Reise-Impressionen und der gelegentlichen existenziellen Krise vorm Leuchtpult. Lasst uns also den Knoten gemeinsam lösen 🙂
Die technische Seite: Von Glas und Software
Fangen wir mit dem Equipment an; denn ja, ich bin immer noch tief im Leica-Kosmos versunken. Die M11-P ist nach wie vor mein treuer Begleiter, auch wenn sie mich dieses Jahr gelegentlich zur Verzweiflung getrieben hat. Firmware 2.5.1, ein Kapitel, das ich am liebsten komplett aus meinem Gedächtnis streichen würde. Abstürze, überbelichtete Bilder, eingefrorene Displays… Bei einer Kamera in dieser Preisklasse erwartet man Zuverlässigkeit, keine Beta-Test-Erfahrung. Die neue Firmware 2.6.0 hat zumindest vieles stabilisiert, und ich bin dankbar, dass Leica hier nachgebessert hat. Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack: Software-Qualität sollte bei diesem Preisniveau eine Selbstverständlichkeit sein, kein nachträgliches Flickwerk.
Objektiv-seitig ist alles beim Alten geblieben: Das APO-Summicron 35 mm ist und bleibt meine erste Wahl. Dieses Objektiv zeichnet so, dass man sich jedes Mal neu verliebt: Mikrokontrast, Schärfe, und dieses Bokeh… das ist keine Fotografie mehr, das ist Poesie in Glas. Das Super-Elmar 21 mm kam dieses Jahr häufiger zum Einsatz, vor allem in der Architektur- und Landschaftsfotografie. Das Summilux 50 mm bleibt meine Geheimwaffe für Porträts und emotionale Momente, wobei es 2025 deutlich weniger Einsatzzeit hatte als das 35er.
Interessant war auch meine Auseinandersetzung mit KI in der Bildbearbeitung. Die „Objektivunschärfe“-Funktion in Lightroom? Praktisch, ja, aber sie kann die Charakteristik echter Optiken einfach nicht ersetzen. In komplexen Szenen entstehen Artefakte, die sofort auffallen. Und ehrlich gesagt: Ich will gar nicht, dass KI die Eigenheiten meiner Objektive ausbügelt. Ein Summilux soll sich wie ein Summilux anfühlen, nicht wie ein generisches Weichzeichner-Tool.
Zwischengedanken: Tourismus und seine Schattenseiten
So schön diese Reise war: sie hat mir auch die Augen geöffnet. Moneglia, Antibes, Cassis – überall dieselbe Geschichte: Zu viele Menschen, zur selben Zeit, mit denselben Erwartungen. Social Media, Reiseführer, Influencer – sie alle führen uns an dieselben Orte. Und plötzlich wird aus dem intimen Erlebnis eine Massenveranstaltung. Ich habe mich dabei ertappt zu denken: Warum bin ich überhaupt hier? Was suche ich? Und finde ich es wirklich in diesen überlaufenen Gassen?
Der Sommer 2024 am Atlantik: weite Strände, kaum Menschen, nur Wind und Wellen, erscheint mir rückblickend als authentischer, ehrlicher. Vielleicht weniger spektakulär, aber tiefer. Das ist eine Erkenntnis, die mich ins neue Jahr begleitet: Wie will ich reisen? Will ich die bekannten Hotspots abklappern oder bin ich bereit, Umwege zu machen, Stille auszuhalten, mich auf Unbekanntes einzulassen?
Vitra Campus: Architektur als Inspiration
Mehrfach war ich 2025 auf dem Vitra Campus, einem Ort, der mich immer wieder fasziniert. Zaha Hadids Feuerwehrhaus, die Rutsche, die geometrischen Strukturen… Das ist Architektur, die polarisiert. Schön oder hässlich? Beides. Oder keins von beidem. Aber auf jeden Fall inspirierend.
Die reduzierten, abstrakten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die dort entstanden sind, gehören zu meinen persönlichen Favoriten dieses Jahr. Manchmal braucht es keine große Reise, manchmal reicht ein Nachmittag vor der Haustür.
Persönliches: Zwischen Alltag und Augenblicken
Neben all der Technik und den Reisen gab es auch die stillen, privaten Momente: Meine Tochter beim Backen, einmal voll konzentriert, dann gelangweilt wartend, während die Kekse für unseren Nachbaresel im Ofen brutzeln. Diese Alltagsszenen sind es, die am Ende oft am meisten zählen. Das Summilux 50 mm hat diese Momente festgehalten, nicht immer perfekt scharf, aber immer ehrlich.
Auch der Bodensee war dieses Jahr ein wiederkehrendes Thema – Ruhe, Wasser, Licht. Ein Ort, an dem ich durchatmen kann. Mein Rücken macht mir zwar gelegentlich einen Strich durch die Rechnung, aber solange die Kamera noch in der Hand liegt, ist alles gut.
Was bleibt?
2025 war ein Jahr voller Widersprüche: Technische Frustrationen und optische Meisterwerke. Überfüllte Touristenorte und einsame Buchten. Spontane Alltagsmomente und durchgeplante Roadtrips. KI-Werkzeuge, die beeindrucken – und dann doch an ihre Grenzen stoßen.
Was ich mitgenommen habe? Die Erkenntnis, dass gute Fotografie nicht nur von der Ausrüstung abhängt (auch wenn sie verdammt hilft), sondern von der Bereitschaft, hinzuschauen, innezuhalten, und sich nicht nur von den bekannten Motiven treiben zu lassen. Und vielleicht auch die Einsicht, dass Reisen nicht immer spektakulär sein muss, manchmal sind es die leisen Orte, die am lautesten nachklingen.
2026, ich bin bereit. Mit einer hoffentlich stabilen Firmware, einem gepackten Rucksack und der Frage im Gepäck: Wo führt mich die Reise hin – geografisch und fotografisch?
Bis dahin: Bleibt neugierig, bleibt kritisch, und vergesst nicht, ab und zu den Finger vom Auslöser zu nehmen und einfach nur zu schauen.
Euer Alex
Und hier die Liste und die Links zu den alten Jahresrückblicken: