Kategorie-Archiv: Abstraktes

Neues Projekt: Locked-Up

In den letzten Wochen habe ich mich mit einem neuen Projekt beschäftigt. Natürlich schwirrt auch durch meinen Kopf das Dauerthema „Corona / COVID-19“ – wie soll man die Stimmung dieser Zeit festhalten? Noch weitere Bilder von Menschen hinter Masken? Ich fühle mich vor allem beschränkt und eingesperrt. Auch wenn diese Schritte absolut notwendig sind, ist die Reduktion unserer sozialen Kontakte ein Einschnitt in unser tägliches Leben, der sich ganz massiv auch auf unsere Stimmung und Psyche auswirkt. Schlecht gelaunt und etwas verzweifelt tappst der Mensch also durch diese Zeit und findet sich in einer seltsamen Symbiose aus Gefangenschaft und Freiheit wieder. Der englische Begriff „Locked-Up“ umschreibt sehr breit und mehrdeutig diesen Zustand: eingeschlossen, weggesperrt, unter Verschluss genommen.

Eine Mini-Serie aus sechs Bildern ist mein Beitrag diese Stimmung wiederzugeben. Keine Menschen, sondern Bäume hinter einer Folie: eingesperrt, beschränkt aber beschützt!

The Passengers #1

„The Passengers“ stellt eine kleine Serie von drei Bildern dar, welche die Dynamik, Beweglichkeit und auch Vergänglichkeit unser Zeit/Gesellschaft zum Ausdruck bringen soll. Die Bildsprache ist ungewohnt und markiert für mich auch einen etwas neuen Stil. Mit Überbelichtung experimentiere ich nur selten, aber hier schien mir ein „Hochziehen“ angemessen zu sein. Die Serie habe ich inzwischen mehrere Wochen liegen lassen, um mir eine Meinung zu bilden. Inzwischen mag ich sie sehr, auch wenn ich Anfangs sehr skeptisch war.

Euer Alex/LiK

Scary University!

Da schlendert man durch die TU-München und plötzlich entdeckt man etwas sehr Seltsames. Sorry, daran kam ich einfach nicht vorbei und musste es festhalten: dieses „Gemälde des Unheimlichen“.

Keine Retusche oder Montage! Nein das sah wirklich so aus. Blut oder doch nur Kühlflüssigkeit? Wer weiß es schon…

Euer Alex

Fotografieren mit dem Huawei Mate 10 Pro – Teil 3

Nun also noch ein kleiner Abschlussbericht nach einiger Zeit der Verwendung des Huawei Mate 10 Pro. Noch immer begeistert mich die Kamera dieses Smartphones sehr und noch immer finde ich die Bilder des SW-Chips einfach umwerfend. Ich merke auch, dass ich das „Phone“ zunehmend als Kamera einsetze und auch Spaß daran habe, auch wenn es die Leica M natürlich in keinster Weise kompensieren/ersetzen kann.

Nachfolgende einfach ein paar Bilder meines letzten Waldspazierganges.

Besonders gut finde ich die Zeichnung des Schwarz und natürlich die Detailauflösung. Im praktischen Einsatz hat sich nun auch nach etwas intensiverer Nutzung gezeigt, dass sich die App gut nutzen lässt, die eingebauten Automatismen am besten aber alle deaktiviert werden. Auslöseverzögerung und Handhabung sind aber nach wie vor für mich herausragend…

Jetzt ist aber gut mit den Berichten zu einem Smartphone und wir konzentrieren uns hier wieder auf die Bilder – denn auf die kommt es ja schließlich an.

Alex

Abstrakte Wandgemälde

Das Fotografieren von abstrakten Dingen gehören ja zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich an einer Wand, die überzogen mit Zeichnungen von Wurzelwerken war, nicht vorbei kam. Die vier Aufnahmen entstanden mit dem Summicron-M 35 mm bei f/4.0. In der Nachbearbeitung habe ich den Kontrast etwas nach oben gezogen und die Bilder leicht entzerrt, sodass die vertikalen Stäbe tatsächlich vertikal und parallel zum Bildrand standen.

In Summe finde ich die Serie interessant und spannend, weil es drauf ständig etwas Neues zu entdecken gibt: Linien, Formen oder ganze Bilder. Manch ein Teil ist für mich fast „gemäldeartig“ und irgendwie unwirklich. Technisch waren die Bilder nicht schwierig umzusetzen, es ging eher um das Finden des richtigen Ausschnittes an der Wand.

Alex