Kategorie-Archiv: Müllheim-Feldberg

Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“

Bereits 2017 hatte ich hier vom Brauch des Scheibenschlagen erzählt. Letztes Jahr hatten wir es leider nicht geschafft dabei zu sein, aber in diesem Jahr haben wir sogar selber Hand angelegt und tatsächlich das erste Mal solche Feuerscheiben in den Himmel befördert. Und dabei ist sogar ein Bild entstanden, welches ich euch hier zeigen möchte. Es drückt die Stimmung die dort herrschte recht gut aus: der Regen hing schon in der Luft, das Feuer loderte und Alt und Jung schossen die Feuerscheiben über eigene Schanzen in die Luft. Dazu gab es Bier und andere Zielwässerchen. Das Bild entstand übrigens mit meinem Smartphone.

Euer LiK/Alex

Giganten

Ein Spaziergang von Feldberg nach Müllheim führte mich an einer Lichtung vorbei, welche von wahren Giganten besiedelt war. Das Licht fiel perfekt! Die Stämme wirkten durch das relativ flache Licht fast weiß und der klare Himmel bildete den perfekten Kontrast zu den Baumkronen.

Natürlich habe ich eine Unmenge an Bildern gemacht, aber nur drei Stück sind es wert hier gezeigt zu werden. Alle Bilder entstanden mit dem Summicron-M 35 mm bei Blende 8. In der Nachbearbeitung erfolgte lediglich der Beschnitt auf das quadratische Format und eine Umwandlung nach Schwarz-Weiß. Durch die extreme Höhe der Bäume und dem mäßigen Öffnungswinkel des 35er Objektives, musste ich das Format ändern. Dabei habe ich bewusst bei zwei Bildern den vordersten Baum beschnitten – den Bildern verleiht dies (nach meiner Meinung) noch etwas mehr Spannung. Ein Ort den ich sicher öfter besuchen werde…

Euer Alex (LiK)

Farbe oder Schwarz-Weiß und dann auch noch 21 mm…

Die Fotografie bringt ja auch so einige Entscheidungen mit sich: Kamera, Brennweite, Blende, Verschlusszeit, … Und das hört beim Fotografieren nicht auf, sondern pflanzt sich fröhlich bis zur Präsentation der Bilder fort. Neben den Einstellungen die während der Aufnahme gemacht werden müssen (inklusive der eigentlichen Bildkomposition), sind für mich immer die Wahl der Brennweite (wobei mir drei Festbrennweiten von 21, 35 und 50 mm zur Verfügung stehen) und die Art der Ausarbeitung (Schwarz-Weiß oder Farbe) entscheidend. Und irgendwie ringe ich jedes …

Ein Spaziergang von Feldberg nach Schlingen gab mir die Möglichkeit ein wenig zu experimentieren. Einige der dargestellten Bilder entstanden mit einer Brennweite von 21 mm – ja das Objektiv durfte nach langer Zeit den Schrank wieder verlassen! Bewusst habe ich alle Bilder in Schwarz-Weiß und Farbe ausgearbeitet. In einigen Fällen gibt es für mich einen klaren Gewinner (zum Beispiel das letzte Bild der Serie), aber auch Bilder die gleichwertig sind (zum Beispiel das erste Bild der Serie).

Steinmauer. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0. Ausarbeitung in Farbe.

Steinmauer. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0. Ausarbeitung in Schwarz-Weiß.

Wegweiser. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0. Ausarbeitung in Farbe.

Wegweiser. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0. Ausarbeitung in Schwarz-Weiß.

Zaun. Fotografiert mit Leica M und Super-Elmar-M 21 mm @ f/8.0. Ausarbeitung in Farbe.

Zaun. Fotografiert mit Leica M und Super-Elmar-M 21 mm @ f/8.0. Ausarbeitung in Schwarz-Weiß.

Wolkenspiel. Fotografiert mit Leica M und Super-Elmar-M 21 mm @ f/8.0. Ausarbeitung in Farbe.

Wolkenspiel. Fotografiert mit Leica M und Super-Elmar-M 21 mm @ f/8.0. Ausarbeitung in Schwarz-Weiß.

Die 21 mm nach so langer Zeit wieder zu verwenden, war seltsam aber unglaublich aufregend. Und ja, Landschaft mit dieser Brennweite zu fotografieren macht einfach nur Spaß, ist mit der Leica M aber auch etwas mühsam, da man mit einem Aufstecksucher oder mit Live View arbeiten muss. Die Zeichnung des Objektives ist aber sensationell! Hmmm…vielleicht mag ich die 21 mm ja doch mehr als gedacht.

Alex

 

Genusslauf…

Letztes Wochenende fand am 30. April der Genusslauf in Müllheim statt. Dieser soll der schönste Halbmarathon Deutschlands sein und so freuten wir uns besonders, dass auch der MaraTONI mitlief. Ich nutzte den Lauf, um zu fotografieren. Ich möchte Euch hier vier Bilder zeigen.

Alle Bilder entstanden mit der Leica M und dem Summilux-M 50 mm. Wie immer versuchte ich möglichst mit weit offener Blende zu fotografieren. Aufgrund der schnellen Bewegung der Läufer musste ich aber oft etwas abblenden, um die Schärfentiefe etwas zu vergrößern. In Summer macht mit einer Leica aber sogar das Fotografieren von Sportlern Spaß!

Alex

„Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“

Vor einer Woche am 3. März 2017 fand das traditionelle Scheibenschlagen in Feldberg statt. Witzig, da wir diesen Brauch auch aus Südtirol kennen. Wir nutzen den Abend, um das Spektakel anzusehen – dieses Jahr noch passiv, irgendwann sicher auch aktiv!

Also drehte ich die Kamera auf ISO 1.600, Blende 2 und auf ging es.

Herausgekommen sind Bilder, welche die Stimmung recht gut wieder geben. Das halbe Dorf war versammelt und hielt die Scheiben ins Feuer, um sie anschließend über eine Rampe in die Luft zu „schlagen“ – mal gelang dies besser, mal schlechter.

Feuer zu fotografieren ist nicht ganz einfach – der Weißabgleich muss natürlich im Nachgang geregelt werden. Am Ende entscheidet der eigene Geschmack, ob man die Bilder mehr ins Gelbliche oder ins Rötliche gleiten lässt. Den Fokus richtig zu setzen ist die nächste Kunst – es ist ja ziemlich dunkel und das schwache Licht des Feuers reicht nicht wirklich aus, um die Umgebung wahrzunehmen. Mit etwas Übung gelingt aber auch dies relativ gut.

Also dann…“Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“.

Alex

Winterschlussverkauf!

Nachdem ja alle hoffen (oder?), dass uns der Winter langsam verlässt, will ich noch zwei Bilder zeigen, welche ich in den eisigen Monaten gemacht habe. Als Bindeglied könnte „Holz“ fungieren, etwas philosophischer vielleicht auch „Winterschlussverkauf!“. In diesem Sinne: Frühling bitte melden!

Holz in Feldberg. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 m @ f/4.0.

Abschmelzender Schnee. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 m @ f/2.0.

Alex

Verträumte Landschaft

Ich mag diese leicht verträumte Zeit. Nebel zieht über die Landschaft, ab und an gibt es auch Schnee und das Licht hat seinen ganz eigenen Charakter. Ein Bild das vor ca. 2 Wochen entstanden ist und an dem ich relativ lange gearbeitet habe, will ich euch heute zeigen. Es zeigt den Hügel gegenüber von Feldberg (bei Müllheim). Die Aufnahme entstand am Nachmittag bei tief stehender Sonne und starkem Nebel. Ich musste den richtigen Moment abwarten, bis der Hügel aus dem Nebel trat und die Aufnahme gemacht werden konnte. Das Bild habe ich mit dem Summicron-M 35 mm gemacht, die Aufnahme ich Nachgang aber stark beschnitten (wahrscheinlich wären 50 mm besser geeignet gewesen). Die Aufnahme ist sehr abstrakt, gefällt mir dadurch aber sehr gut. Außer einer Konvertierung in Schwarz-Weiß wurden keine Bearbeitungsschritte vorgenommen.

Hügel im Nebel bei Feldberg. Aufgenommen mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/8.0.

Das leichte Rauschen, welches sich im Bereich des Himmels zeigt, verleiht der Aufnahme etwas „analoges“ – für mich weniger störend, als vielmehr den Bildeindruck stärkende Eigenschaft.