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Eine Stadt wie ein Atemzug – Zu groß, um ihn ganz zu fassen: Seoul. Teil 1

Seoul: 25 Millionen Leben, die sich in Straßen ergießen, in U-Bahnen verdichten, in Neonlichtern flimmern. Und irgendwo dazwischen: ich. Mit meiner Leica. Immer ein wenig zu langsam für den Moment, der schon wieder weitergezogen ist.

Ich bin nicht in Seoul, um anzukommen. Nicht wirklich. Die Tage sind gezählt, die Termine eng getaktet, die Wege oft vorgegeben. Und doch gibt es diese Zwischenräume, Minuten, manchmal nur Sekunden, in denen die Stadt sich öffnet. Nicht für lange, nicht vollständig, aber gerade genug, um einen Blick zu erhaschen.

Fotografie wird in solchen Momenten zu etwas anderem. Weniger Planung, weniger Perfektion. Mehr Instinkt. Mehr Loslassen. Ich laufe nicht durch Seoul, ich treibe. Zwischen Hochhäusern und kleinen Gassen, zwischen der Ruhe eines Tempels und dem unaufhörlichen Puls der Straßen. Alles scheint gleichzeitig zu passieren, und doch ist jeder Moment unwiederbringlich.

Vielleicht ist das der Kern meiner Woche in Seoul: das Flüchtige festzuhalten, ohne zu glauben, man könne es besitzen. Fünf Tage in denen ich nur an den Abenden Zeit habe mich mit der Stadt zu beschäftigen. Aber da ist auch dieser eine Tage ohne Termine, nur für die Stadt!

Das hier ist der Anfang einer kleinen Serie. Sie wird keine vollständige Geschichte erzählen. Dazu ist Seoul zu groß, zu vielschichtig, zu lebendig. Aber vielleicht entsteht etwas anderes: ein Mosaik aus Momenten. Unvollständig, subjektiv, ehrlich.

Eine Woche. Eine Kamera. Ein Objektiv. Ich. Und eine Stadt, die sich für mich nach dieser Woche nicht ganz greifen lässt. Raus in die Straßen, hinein in dieses Meer aus Bewegung, Licht und Geschichten. Wir beginnen mit einem Überblick von Oben: aus luftigen 485 m Höhe vom Lotte World Tower (Gesamthöhe: 555 m). Zartes Gelb gekoppelt mit hartem Kontrast dominiert die Bildsprache – gewollt, was sonst!

Euer Alex

Die 500 sind voll! – „My Leica and me“

Nun ist es soweit: Dies ist der 500. Beitrag! Unglaublich!? Der erste Beitrag ging übrigens am 28.10.2010 online. Fast genau 14 Jahre später (!) sind wir nun also hier angekommen.

In Konstanz ist ein neues Bild für die Rubrik „My Leica and me“ entstanden…Fand die Schrift auf dem Schaufenster so witzig, dass ich sie fotografiert habe – dann noch mein Spiegelbild darin…passt doch für die 500, oder?

Euer Alex

Ein Sommermärchen in Frankreich – Teil 1 (Beginn am Atlantik)

Und endlich geht es los – die ersten Bilder von der Sommerreise sind bearbeitet. Nachfolgend zeige ich euch 8 Bilder vom Strand von Labenne. Wunderschöne Gegend, die vor allem bei Surfern sehr beliebt ist. Der Wind und die Wellen dort sind der Hammer! Der Strand ist weitgehend menschenleer und gerade in den Morgen- und Abendstunden lässt sich dort ganz wunderbar fotografieren.

Alle Bilder wurden mit der Leica M11-P und dem APO35er gemacht. Bei der Bearbeitung habe ich nur sehr vorsichtig an den Reglern gedreht, da die Bilder aus der M11-P bereits in einem hervorragenden Zustand kommen.

Euer Alex

Côte d’Azur – Teil 3

Bevor es noch einmal in die engen Gassen von Nizza geht, zeige ich euch ein paar Bilder die auf einer Wanderung nördlich der Stadt entstanden sind. Der Reiz lag dabei vor allem auf dem Kontrast zwischen den hellen Felsen und dem blauen Himmel und Meer. In Teilen hatte diese Landschaft sehr abstrakte Züge, die ich versucht habe (oft) sehr minimalistisch abzubilden.

Euer Alex

Am Lago – Teil 2 (Romantik!)

Ohne Romantik ist alles nichts! In diesem Sinne: Romantik! Auch am Lago Maggiore. Zwei Bilder, die am frühen Morgen entstanden sind, beim Spaziergang zum Bäcker. Die Sonne konnte sich nicht entscheiden, ob sie schon wach war – ideal fürs Fotografieren.

Ich brauche nicht erwähnen, welche Kamera und welches Objekt eingesetzt wurden, oder? Das zweite Bild wirkt auf mich immer etwas „schief“, obwohl es perfekt „horizontiert“ wurde – hier täuscht aber wohl der Eindruck.

Euer Alex

Das Rauschen im Walde

Immer wieder bleibe ich bei diesen Bäumen oberhalb von Müllheim-Feldberg hängen. So oft habe ich sie fotografiert. Jetzt auch in einer sehr schönen SW-Bearbeitung unter Lightroom. Das Rauschen finde ich sehr passend und habe ich bewusst nicht weggemacht. Die vielen Schmutzpunkte auf meinem Sensor waren schnell retuschiert. In Summe ein faszinierender Ort – das Bild ist ein erster Anfang. Mehr kann kommen…

Euer Alex