Schlagwort-Archiv: Leica M (Typ 240)

Vitra…wieder mal!

Der Vitra Campus liegt von uns nur 25 Min. entfernt und so bietet es sich an, das herrliche Gelände ab und an zu besuchen. So auch letzte Woche! Natürlich hat man das Gefühl, dass sich die Bilder wiederholen, aber man entdeckt doch auch immer wieder neue Ecken. Abwechslung kann ja schon eine andere Brennweite bringen. Habe dieses mal nur die 50 mm verwendet – spannend!

Hier mal zwei Bilder. Beim zweiten Bild bin ich mir noch nicht sicher, ob es zu dunkel ist – für einen Tipp bin ich also sehr dankbar.

Euer Alex

Nachtrag:

Und hier der Versuch das zweite Bild mit etwas mehr Kontras zu versehen (danke Rob für den Tipp).

Der Wald im Nebel…

Gestern war ich im Wald spazieren und der Nebel zog mir um die Nase und Linse. Ich machte einige wenige Bilder, da ich mir nicht sicher war, ob die ganze Szenerie überhaupt funktioniert. Die zwei ersten Bilder sind nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Das dritte Bild lässt mich aber nicht mehr los. Ich kann nicht wirklich erklären warum das so ist, aber der Weg scheint mich richtig in das Bild zu ziehen.

Komischerweise funktioniert das Bild in Schwarzweiß gar nicht. Die Farben kamen auch direkt so aus meiner Leica M – ich musst nichts „entsättigen“ oder anpassen. Ich denke der Weg wird nun öfters von mir aufgesucht werden.

Euer Alex

Der Blick über den See

Ende August waren wir für vier Tage in Konstanz am Bodensee. Das Wetter war eher durchschnittlich und ich kam nicht wirklich zum fotografieren (was nicht dem Wetter geschuldet ist). Was mich aber sehr fasziniert hat, war der Blick über den Bodensee vom Hafen Konstanz aus. Die Wolken und der Himmel war praktisch zu jeder Tageszeit komplett anders – daher habe ich eine ganze Serie von Bildern gemacht, von denen ich euch vier zeigen möchte.

Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm gemacht. In der Bildbearbeitung habe ich nur den Ausschnitt etwas angepasst und eine Konvertierung nach Schwarz-Weiß vorgenommen. Sonst wurden die Bilder nicht großartig bearbeitet. Gerade das letzte Bild hat es mir angetan – die Wolken finde ich einfach wunderbar und die Lichtstimmung kommt richtig gut rüber.

Euer Alex

Erschöpfte Wände

Nach einer Ewigkeit hatte ich in Südtirol die Gelegenheit in Lana wieder nach neuen erschöpften Wänden zu suchen. Wer das Projekt noch nicht kennt, kann hier mehr erfahren! Das Projekt hatte seinen Anfang im Jahr 2013 und ist damit bereits über 8 Jahre alt! Leider finden sich in Lana kaum noch Wände, die zu diesem Projekt passen. Einige wenige konnte ich aber doch wieder aufspüren. Es geht also weiter! Lasset die Wände weiter erschöpft sein: Keep on Erschöpfung! 🙂

Ich bleibe weiter dran und gebe nicht auf. Solange in Lana noch eine Wand steht die nicht schön glatt und sauber und perfekt ist, werde ich sie dokumentieren.

Euer Alex

Drechseln hautnah

Vor einiger Zeit hatte ich hier berichtet, welch wunderbare Holzschüssel mein Vater gedrechselt hat. Den Beitrag findet ihr hier. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, ein paar Bilder vom Prozess des Drechseln zu machen. Der Raum ist klein, die Maschine groß und so mussten wir uns dort drinnen zu viert (Vater, Maschine, Kamera und ich) eben arrangieren. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm gemacht. Und alle Bilder sind bei voll offener Blende (f/2.0) entstanden. In der Nachbearbeitung wurde nur die Umwandlung in Schwarz-Weiß vorgenommen und bei einigen Bildern habe ich einen leichten Beschnitt gemacht.

Die Bildkomposition war auf Grund des geringen Platzes sehr herausfordernd. Fast immer musste ich mich an die Wand oder in die Ecke drücken, um überhaupt einen vernünftigen Bildausschnitt hinzubekommen. Das hat auch dazu geführt, dass Teile in den Bildern stark angeschnitten sind. Am Ende war dies aber wohl genau die richtige Limitierung, um spannende Bilder zu bekommen. Mehr Platz ist eben nicht immer das Beste!

Nächste Herausforderung war das Licht. Es gab leichtes Gegenlicht vom Fenster, das aber zum Glück genau von der Seite auf die Drechselmaschine strahlte. Eine kleine Lampe an der Maschine warf bei einigen Bildern einen kleinen Spot – dieser war Fluch und Segen gleichzeitig. Er sorgte für eine schöne Lichtstimmung, ließ aber andere Teile des Bildes völlig „absaufen“.

Die Bilder die ich euch hier zeige, sind in zwei Sessions zu jeweils ca. 15 Minuten entstanden. Wenn die Maschine mal läuft und die Späne fliegen, dann muss es eben schnell gehen. Das Ganze war aber eine großartige Erfahrung und ein wunderbarer Moment! Danke also an Mensch & Maschine!

Euer Alex