Je weiter wir an der Küste nach Norden kamen, desto rauer und ursprünglicher wurde die Landschaft. Rund um Roscoff zeigte sich die Bretagne von einer besonders eindrucksvollen Seite. Karge, vom Meer geformte Felsen, dazwischen kleine Buchten und immer wieder der Blick hinaus auf den Atlantik. Eine Landschaft, die auf den ersten Blick fast spröde wirkt und gerade dadurch ihren besonderen Reiz entwickelt. Hier braucht es eigentlich nicht viel. Fels, Wasser, Himmel und das Licht.
Und dieses Licht war an diesen Tagen einfach traumhaft. Es legte sich weich über die Landschaft, ließ die Felsen immer wieder anders erscheinen und sorgte für diese ganz besondere Stimmung, die man an der Atlantikküste so intensiv erleben kann.
Wir sind einfach ein Stück an der Küste entlanggefahren, haben angehalten, wo es uns gefallen hat, und die Landschaft auf uns wirken lassen. Gerade solche Momente machen für mich den Reiz eines Roadtrips aus: kein festes Ziel, kein Zeitplan – nur die Straße, das Meer und die nächste interessante Stelle, an der man stehen bleiben möchte.
Roscoff und die Küste rundherum gehören für mich zu den Landschaften, die man nicht unbedingt beschreiben muss. Man muss sie eigentlich nur sehen.










Euer Alex

Ja, hat was ….
Bild Nr. 2 und das Vorletzte sind meine Favoriten!