Kategorie-Archiv: Leica M (Typ 240)

Normandie – Teil 2

Und nun, wie versprochen der zweite Teil der Normandie-Serie. Wieder kräftiges Schwarz-Weiß, aber mit einem Schwerpunkt in Richtung „Landschaft“.

Alle Bilder entstanden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm, nur Bild 2 und 3 mit dem Super-Elmar-M 21 mm. Speziell das letzte Bild profitiert sehr von der ungewöhnlichen Perspektive (gemäßigter Weitwinkel und tiefe Aufnahmeposition). Trotzdem bin ich mit der Ausarbeitung des Himmels noch nicht gänzlich zufrieden – die Struktur macht das Bild für mich zu unruhig.

Euer Alex

Normandie – Teil 1

Im Sommer waren wir in der Normandie und haben die Gegend rund um Étretat erkundet. Das Wetter war typisch für die Gegend – wenig Sonne und Regen aus allen Richtungen. Die ersten Bilder können als „Boote, Boote, Boote“ umschrieben werden 🙂 Das Schlendern am Strand bringt halt immer neue Details zum Vorschein, die man immer neu ins Bild rücken kann. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm gemacht.

Und wieder mal zeigte sich für mich, dass schlechtes Wetter perfekt geeignet ist, um interessante Bilder zu machen. Mehr gibt es dann im zweiten Teil der Mini-Serie zu sehen…

Euer Alex

Portrait im Sturm

Als wir im Sommer in der Normandie waren, blies uns der Wind ganz schön um die Ohren. Ana liebte das Wetter und schaute zwar etwas grimmig, aber harrte aus. Ich nutze die Gelegenheit um Bilder zu machen – eine ganze Reihe davon entstand.

Die Bilder wurden mit der Leica M und dem Summilux-M 50 mm bei f/2.8 gemacht. Im Nachgang habe ich nur den Beschnitt so gestaltet, dass die Bilder einheitlich aussehen und eine einfache Konvertierung nach Schwarz-Weiß vorgenommen.

Euer Alex

Unruhige Zeiten..

Unruhige Zeiten, mit viel Arbeit und Stress – wenig Zeit für Das Wesentliche im Leben. Daher nur ein Bild – schnell „geschossen“ im Vorbeigehen am wunderbaren Strand im Norden von Frankreich.

Wien…

Letzte Woche war ich kurz in Wien und hatte die Gelegenheit einige wenige Stunden mit meiner Leica M um die Häuser zu ziehen. Und so spazierte ich über den Campus der Wirtschaftsuniversität und dem Prater. Den Abschluss des Spaziergangs machte der Stadtteil Neubau. Alle Bilder wurden mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm aufgenommen.

Graphische Struktur einer Fassade. Aufgenommen bei f/4.0.
Spannender Blick hinter die Fassade. Aufgenommen bei f/4.0.
Futuristischer Anblick der Bibliothek. Aufgenommen bei f/4.0.
Musterfassade. Aufgenommen bei f/5.6.
Industriehinterhof oder Universität? Aufgenommen bei f/8.0.
Das Kreuz der Ausbildung. Aufgenommen bei f/2.8.
Stille Erscheinung. Aufgenommen bei f/2.0.
Chinagirl. Aufgenommen bei f/5.6.
Sinnbild für Wien? Aufgenommen bei f/4.0.

Der Kurzspaziergang hat mir wieder gezeigt, wie viel Spaß es doch mit der Leica M macht. Kleine Kamera, man bewegt sich unauffällig und schlendert durch die Gegend und fotografiert. Der Prozess war dabei wieder mal wichtiger als die Bilder, obwohl ich mit dem Ergebnis mehr als glücklich bin. Für 2 Stunden fotografieren sind die Bilder doch nicht mal so schlecht, oder?

Euer LiK/Alex

Zwei Stunden Regensburg

Diese Woche war ich beruflich in Regensburg und hatte tatsächlich Zeit mit meiner Leica zwei Stunden durch die Stadt zu schlendern. Herausgekommen sind ein paar wenige Bilder, welche ich in „hartem“ Schwarz-Weiß ausgearbeitet habe – bewusst! Es war kalt, es war grau und irgendwie ungemütlich, was zu dieser gemütlich-wirkenden Stadt gar nicht zu passen scheint.

Alle Bilder entstanden mit meiner Leica M und dem Summicron-M 35 mm. Ich denke, die Stadt lohnt einen zweiten Besuch – Hauptsache es ist dann wärmer und trockener.

Euer LiK/Alex

La grande bellezza – Teil 2

Und nun, wie versprochen, der zweite Teil der Mini-Serie aus Italien. Die folgenden Bilder zeigen vor allem Detailstudien, so wie ich sie oft erstelle und mag. Die ersten beiden Bilder wurden am Strand von Cannobio aufgenommen. Der abgerissene Holzstamm (wohl eine Stütze einer nicht mehr vorhandenen Konstruktion) zeugt von Vergänglichkeit. Die Form wirkt fast „mensch-gemacht“, wie ein kleines Kunstwerk. Die vier Stühle spinnen den Grundgedanken von „Vergänglichkeit“ weiter. Wo sind die Menschen, die sich die Stühle zurecht gerichtet haben?

Das dritte Bild wurde am Hafen von Cannobio fotografiert und wirkt auf mich sehr surreal. Die weit geöffnete Blende lässt den Hintergrund völlig unscharf wirken, die dunklen Wolken erzeugen eine fast unwirkliche Stimmung und das Geländer links verläuft von Vorne nach Hinten, vom Unscharfen ins Unscharfe. Die Anzeige suggeriert, dass in 10 Minuten etwas besonders passieren muss!  Die zwei folgenden Bilder wurden hoch oben über Cannero Riviera aufgenommen. Die Tür bildet den Seiteneingang zu einer kleinen Kirche und war etwas versteckt hinter Bäumen. Die Treppe wirkt auf mich, als wolle sie gar nicht zur Tür führen, sondern am liebsten an ihr vorbei. Das zweite Bild steht für die marode Infrastruktur in Italien: nur wenig funktioniert dort, (fast) alles ist kaputt – trotzdem lieben und leben die Menschen das Leben. Kaktus am Strand – muss mehr mehr sagen? Auch für diesen zweiten Teil kam „nur“ das Summicron-M 35 mm an der Leica M zum Einsatz. In Summe bin ich mit der Qualität dieser Kombination sehr zufrieden, auch wenn mir das Bokeh des 35er bei detailreichem Hintergrund (z. B. linke Seite des Kaktus-Bildes) zur unruhig wirkt. Dies habe ich ja bereits in meinem Beitrag „Objektiv betrachtet“ in 2015 beschrieben. Soweit also der zweite Teil, der nächste Woche durch einen dritten Teil abgeschlossen wird…

Euer Alex / LiK