Teil 3 der Serie zeigt sechs Bilder, die auf einer Wanderung entstanden, die hoch nach Trarego Viggiona ging. Es war extrem warm (35 °C) und der Schweiß strömte über unsere Körper. Die Gegend ist aber der Hammer! Jeder Schritt hat sich gelohnt.
Mit der Ausarbeitung der Bilder habe ich lange experimentiert, bis ich diesen Look gefunden habe. Er drückt für mich die Hitze dieses Tages perfekt aus.
Ohne Romantik ist alles nichts! In diesem Sinne: Romantik! Auch am Lago Maggiore. Zwei Bilder, die am frühen Morgen entstanden sind, beim Spaziergang zum Bäcker. Die Sonne konnte sich nicht entscheiden, ob sie schon wach war – ideal fürs Fotografieren.
Ich brauche nicht erwähnen, welche Kamera und welches Objekt eingesetzt wurden, oder? Das zweite Bild wirkt auf mich immer etwas „schief“, obwohl es perfekt „horizontiert“ wurde – hier täuscht aber wohl der Eindruck.
Vor wenigen Wochen war ich beruflich in Hamburg und habe den Weg vom Bahnhof (wo mein Hotel war) zur Hafen City Universität zu Fuß zurückgelegt – ca. 30 Minuten quer durch wunderschöne Backsteinbauwerke. Ich mag ja diese roten Riesen!
Natürlich hatte ich meine Leica M nicht dabei, aber das iPhone hat es dann auch getan. Ich habe die Bilder etwas entsättigt, sodass diese wunderbare Morgenstimmung besser zur Geltung kam. Auf den 30 Minuten Fußmarsch hatte ich Wind, Regen, Sonne, … typisch Hamburg eben.
Die letzen Wochen waren „heavy“ und ich hatte kaum Zeit mich mit der Fotografie zu beschäftigen. Was war der Grund? Nun, ich will nicht in die Tiefe gehen, aber wir haben einen mittelgroßen Umbau im Haus hinter uns gebracht (na gut, 90% sind abgeschlossen), und auch beruflich war viel los. Und dann kam noch dazu, dass ich von meinem jahrelangen Linux-System auf MacOS umgestiegen bin, was auch nach sich gezogen hat, dass ich von Darktable auf Lightroom umgestiegen bin. Warum und weshalb, will ich erst später hier ausführen. Auch meine ersten Eindrücke (die durchwegs sehr positiv sind), will ich im Detail später schildern. Ich habe die letzten Tage viel mit Lightroom gespielt und ein Bild das ich hier schon früher mal gezeigt habe, will ich euch noch einmal (dieses mal eben etwas anders aufbereitet) zeigen. Es wurde damals in Wetzlar, mit der M11 und dem APO 35er, gemacht. Alle Details dann wie erwähnt später.
Wenn man mehrere Wochen am Stück fotografiert, fragt man sich beim Sichten der Bilder ja immer, welches nun das beste Bild ist. Ob ein Bild gut oder schlecht ist, kann man ja meist nicht beurteilen (zumindest ich nicht!), sondern nur, ob es einen anspricht oder eben nicht. Das folgende Bild habe ich zufällig beim „Vorbeigehen“ gemacht, dachte mir aber schon vor Ort, dass es ein sehr interessantes Objekt ist. In Schwarz-Weiß wirkt das Ganze aber noch viel besser und irgendwie spiegelt das Bild so viel wieder, was uns als Gesellschaft in den letzten zwei Jahren passiert ist.
Für mich ist es also das Bild des Urlaubs! Auch wenn es ein sehr trauriges Bild ist.