Archiv für den Autor: Alex

Jubiläum! 250 Beiträge im Blog…

Als diese Blog am 28.10.2010 online ging, dachte ich nicht, dass ich es mal mehr als 6 Jahre durchhalten würde. Nun ist es soweit – über 6 Jahre später ist dies nun der 250-ste Beitrag. Jubiläum!!! Man soll sich ja nicht selber feiern, daher will ich vor allem euch danken. Dafür, dass ihr immer fleißig mit gelesen habt und auch den einen oder anderen Kommentar geschrieben habt (inzwischen über 520!). Natürlich hatte der Blog Höhen und Tiefen, war auch mal einige Wochen ganz still und wirbelte dann wieder fröhlich vor sich hin. Und ein Fotoleben ohne Ihn ist eigentlich nicht mehr möglich. Danke fürs Unterstützen und Motivieren…ich mache weiter!

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Euer Alex

Die Treppe zum Wein…

Letzte Woche, als ich durch die Weinberge von Feldberg lief und mit dem Summilux-M 50 mm bei f/1.4 fotografierte, entstand auch dieses Bild. Da es in Schwarz-Weiß wesentlich besser wirkt als in Farbe, wollte ich es nicht gemeinsam mit den anderen Bildern aus der Serie „f/1.4“ zeigen. Daher also nun hier der Nachtrag.

Treppe zum wein. Fotografiert mit Leica M und Summilux-M @ f/1.4.

Treppe zum wein. Fotografiert mit Leica M und Summilux-M @ f/1.4.

Die abgebildete Treppe führt von einem kleinen landwirtschaftlichen Weg in den darüber liegenden Weinberg. Unscheinbar, schon in die Jahre gekommen, aber ein sehr schönes Motiv.

Alex

Projekt f/1.4

Bin heute durch die Weinberge von Feldberg gewandert und habe einige Bilder gemacht. Dabei stellte ich mir die Aufgabe, endlich wieder das Summilux-M 50 mm zu verwenden und dieses nur bei f/1.4 einzusetzen. Entstanden sind eine ganze Reihe von Bildern, von denen einige hier gezeigt werden sollen.

l1000052l1000059 l1000062 l1000063 l1000066 l1000068Nach einigen Wochen der „Summilux-Abstinenz“  war ich einfach nur hin und weg von der Qualität der Abbildung. Klar, der scharfe Bereich wird schon bei f/1.4 absolut scharf abgebildet (bis in die Ecken), aber dieser Unschärfebereich – wow! Dafür liebe ich dieses Objektiv so sehr und denke immer noch, dass es dem doppelt so teuren APO 50 mm überlegen ist oder zumindest seine ganz eigene Charakteristik hat.

Das Projekt f/1.4 ist übrigens jedem mehr als zu empfehlen. Nicht nur, dass man sich durch eine Festbrennweite einschränkt und dadurch seine Kreativität freisetzt, die Limitierung auf einen festen Blendenwert gibt diesem Prozess noch einmal einen zusätzlichen Schub. Einschränkung ist in der Fotografie eben doch etwas sehr Nützliches!

Alex

Die 4!

Gestern bei einer kleinen Wanderung von Feldberg nach Obereggenen (wieder mal!) kam ich an meiner Lieblingsstelle vorbei – inzwischen habe ich die vier Bäume lieb gewonnen und nenne sie einfach nur noch DIE 4!

Die 4 - fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/6.0.

Die 4 – fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/6.0.

Leichter Nebel und Tau auf dem Gras geben dem Bild eine sehr eigene Stimmung. Ich hätte mir links und rechts etwas mehr „Raum“ gewünscht; aufgrund der lokalen Gegebenheiten war dies aber leider nicht möglich.

Alex

Von Feldberg nach Obereggenen

Bei unglaublichen 20 Grad sind wir heute von Feldberg nach Obereggenen gewandert. Herrliche Landschaft, traumhaftes Licht und auch ein klein wenig Zeit zum Fotografieren. Herausgekommen sind ein paar Bilder die den heutigen Tag dokumentieren – drei davon seien hier gezeigt.

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Von Feldberg nach Obereggenen – fotografiert mit Leica M und Summicron-M @ f/2.0.

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Blick auf die Umgebung von Feldberg – fotografiert mit Leica M und Summicron-M @ f/9.0.

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Kurz vor Obereggenen – fotografiert mit Leica M und Summicron-M @ f/8.0.

Bei diesen Bildern ist mit aufgefallen, dass der Chip der M wohl wieder mal geputzt gehört (habe ihn bis jetzt ja immer nur abgeblasen). Werde ich in den nächsten Tagen erledigen…

Alex

Das Ende der Sonnenblumen…

Der Herbst ist schon eine seltsame Jahreszeit. Alles verfärbt sich, um zu sterben und trotzdem scheint es den Menschen zu gefallen. Oberhalb von Feldberg befindet sich ein kleines Sonnenblumenfeld, welcher derzeit seine letzten Stunden „verlebt“. Letzte Woche habe ich von diesem Feld eine kleine Serie gemacht – einen Auszug davon zeige ich hier. Bei der Bearbeitung der Bilder habe ich den Gelbkanal, vor ich die Schwarz-Weiß-Konvertierung gemacht habe, stark verstärkt. Dadurch kommt eine etwas andere Bildwirkung zustande, welche mir aber recht gut gefällt.

Sonnenblume #3. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Sonnenblume #1. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Sonnenblume #2. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Sonnenblume #2. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Sonnenblume #1. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Sonnenblume #3. Fotografiert mit Leica M und Summicron-M 35 mm @ f/2.0.

Wie ihr seht sind alle Bilder mit dem Summicron-M 35 mm bei offener Blende (f/2.0) gemacht. Die tief stehende Sonne erzeugt ein sehr weiches (fast weichzeichnendes) Licht. Ich denke dieser Herbst wird wunderbar!

Alex

Die Suche nach dem Wesentlichen…

Im September war wieder Photokina-Zeit und so pilgerte auch ich für einen Tag nach Köln. Nach 2014 war es nun also mein zweiter Besuch der Photokina. Und ich muss sagen, es hat sich recht wenig getan seit damals. Viele Firmenauftritte waren exakt gleich und auch bei so manchem Produkt haben sich nur unwesentliche Spezifikationen geändert. Daher will ich nur sehr kurz herausstreichen, was ich gut und weniger gut fand.

Los gehts - Photokina!

Los geht’s – Photokina!

Fangen wir mit dem Wesentlichen an – Leica! Leica hatte dieses mal zwei Stände in zwei unterschiedlichen Hallen. In Halle 1 waren, wie letzte mal, tolle Ausstellungen zu sehen. In Halle 2.1 waren die Produkte ausgestellt. Leider ging dieses Konzept meiner Meinung nach nicht auf. Die Ausstellungen waren toll, aber der Technikstand einfach zu klein. Menschentrauben drängten sich dort, um die „Sofort“ zu bestaunen. Wie dem auch sei – 2018 bitte besser machen Leica!

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Eingang zur großen Leica-Ausstellung.

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Unverkennbar Bruce Gilden.

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Ausstellung von Ara Güler.

Am Impossible-Stand gab es die neue i-1 zu bewundern. Das Teil fühlt sich verdammt gut an, ist richtig schön gebaut und sieht klasse aus. Leider kann man ohne Smartphone nur Bilder im Automatik-Modus machen. Ich will mich in den nächsten Wochen aber definitiv etwas einlesen und prüfen, ob diese Kamera nicht eine schöne Ergänzung zu meinen anderen beiden Polaroid-Kameras wäre.

Die neue i-1 von Impossible.

Die neue i-1 von Impossible.

Richtig viel los am Fuji-Stand.

Richtig viel los am Fuji-Stand.

Einen der beeindruckendsten Stände hatte eindeutig Fuji. Sehr groß, unglaublich gut gegliedert und von den Menschen gestürmt. Fuji gab sich viel Mühe die Besucher zu beraten, es gab tolle Vorträge auf zwei Bühnen und sogar ein Kinderprogramm (bemalen von Fotos!) war vorhanden. Für mich das „Aha-Erlebnis“ der Messe.

Schöne Stände hatten auch Sony und Nikon. Bei Sony war richtig viel los, bei Nikon eher weniger (zumindest in der Zeit als ich dort „rumlungerte“). Am Sony-Stand gefiel mir vor allem das offene und luftige Konzept. Ach ja, und Nikon verschenkte wieder Taschen in Masse – scheint deren Messekonzept zu sein.

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Luftig und locker am Sony-Stand.

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Taschen, Taschen, Taschen… – der Nikon-Stand.

In den weitläufigen Hallen gab es wie immer zahlreiche Ausstellungen, u. a. von National Geographic… Ja, die Fotoausstellungen sind eindeutig das Highlight einer jeden Photokina.

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Bilder, Bilder, Bilder, … so soll es sein!

Was bleibt also von der Photokina? Eindeutig die Erkenntnis, dass es das erste mal eben immer am schönsten ist. Mein diesjähriger Besuch verblasste irgendwie zu dem was ich 2014 erleben durfte. Man erkannte sehr schnell, dass den Herstellern die Ideen fehlen. Canon präsentierte sich zwar etwas besser als 2014 (nicht mehr so laut!), aber trotzdem fehlte mir auf den meisten Ständen die Darstellung der Liebe zum Bild. Das macht Leica schon verdammt gut, auch wenn sie es dieses Jahr etwas „versemmelt“ haben.

Ob ich 2018 wieder nach Köln fahre? Wir werden sehen…

Euer Alex