Nebelbaum

Neulich oberhalb unseres Dörfchen: Nebel, nichts als Nebel. Die Stimmung war ziemlich einzigartig und so machte ich eine ganze Reihe von Bildern. Diese eine Aufnahme hat mich dann in den Bann gezogen. Man sieht kaum etwas, die Pixel rauschen wie verrückt, aber trotzdem hat das Bild was ganz eigenes.

Das Bild erinnert mich mehr an ein Gemälde, als an eine fotografische Aufnahme. Zudem finde ich das Rauschen sehr „analog“ – fast wie ein alter Ilford.

Euer Alex

4 Gedanken zu „Nebelbaum

  1. Martin

    Die Pixel sind aber scharf, durchgehend und vermitteln dennoch den Eindruck von Undurchdringlichkeit, Unwirklichkeit und nicht vorhandener Erkennbarkeit. Auf das was dahinter liegt, dürfen wir Hoffen …

    Die Aufnahme metaphorisiert die gegenwärtigen uns betreffenden Umstände trefflich. Prima … passt in die Zeit!

    Herzl. Grüße Martin

    P.S. Mit welchem Auge schaust Du eigentlich durch den Messsucher?

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    1. lichtknoten Artikelautor

      Hallo Martin,

      besten Dank für deinen Kommentar! Und ich schaue mit dem rechten Auge durch den Sucher. Das Bild oben wurde übrigens mit dem Smartphone gemacht 🙂

      Alex

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  2. Rob

    Igendwie lustig.
    Habe in den letzten Wochen Bilder gemacht, die Zwillige dieses hier sein könnten.
    Bewusst etwas unterbelichtet, in dem Wissen das bei der Nachbearbeitung die Umrisse am Horizont nur sehr schwach sichtbar sein werden.
    Man ist versucht zu glauben unsere Stimmung ist die gleiche, aber ich fürchte es ist nur das Wetter.
    Bei solch einer nebeligen Reduzierung muß man einfach raus und in diese diffuse Landschaft eintauchen.
    Ich sehe schon wieder eine Serie:
    Städte – Zwillingsbilder
    Über Nebel und unscharfe Horizonte werden Städte verbunden ….

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    1. lichtknoten Artikelautor

      Hallo Rob,

      Danke für den Kommentar!
      Da scheinen wir wohl gerade eine Serie von Serien zu entwickeln 🙂 Ich glaube Stimmung und Wetter tragen dazu bei…

      Alex

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