„Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“

Vor einer Woche am 3. März 2017 fand das traditionelle Scheibenschlagen in Feldberg statt. Witzig, da wir diesen Brauch auch aus Südtirol kennen. Wir nutzen den Abend, um das Spektakel anzusehen – dieses Jahr noch passiv, irgendwann sicher auch aktiv!

Also drehte ich die Kamera auf ISO 1.600, Blende 2 und auf ging es.

Herausgekommen sind Bilder, welche die Stimmung recht gut wieder geben. Das halbe Dorf war versammelt und hielt die Scheiben ins Feuer, um sie anschließend über eine Rampe in die Luft zu „schlagen“ – mal gelang dies besser, mal schlechter.

Feuer zu fotografieren ist nicht ganz einfach – der Weißabgleich muss natürlich im Nachgang geregelt werden. Am Ende entscheidet der eigene Geschmack, ob man die Bilder mehr ins Gelbliche oder ins Rötliche gleiten lässt. Den Fokus richtig zu setzen ist die nächste Kunst – es ist ja ziemlich dunkel und das schwache Licht des Feuers reicht nicht wirklich aus, um die Umgebung wahrzunehmen. Mit etwas Übung gelingt aber auch dies relativ gut.

Also dann…“Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“.

Alex

2 Gedanken zu „„Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“

  1. Rob

    Das sind doch alte, vorchristliche Rituale?
    Ja, das hat was.
    Die Bilder waren bestimmt nicht so einfach aufzunehmen.
    Es freut mich auch, dass du euer Dorfleben dokumentierst.
    Ja, das hat was.

    Antworten
  2. Pingback: Schiibi – schiibo, wem soll die Schiiebe goh“ | Alexander Reiterer | Fotografie | Blog

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