Irgendwie erinnert mich diese Aufnahme an Bauwerke des ehemaligen Osten. Und doch ist es einfach nur ein Gebäude in Freiburg.
Faszinierend für mich immer wieder die Farbzeichnung der Leica M – das Blau haut mich jedes mal vom Hocker.
Alex
Irgendwie erinnert mich diese Aufnahme an Bauwerke des ehemaligen Osten. Und doch ist es einfach nur ein Gebäude in Freiburg.
Faszinierend für mich immer wieder die Farbzeichnung der Leica M – das Blau haut mich jedes mal vom Hocker.
Alex
Eigentlich scheint derzeit ja aller Orts die Sonne – dennoch ist heute dieses düstere Bild einer Fassade entstanden. Erklärung habe ich dafür keine 🙂 Trotzdem gefällt mir das Bild sehr gut, auch wenn der Baum oben vielleicht ein wenig zu sehr beschnitten ist.
Zu düster? Was meint ihr?
Alex
Wer sagt, dass man für ein gutes Portrait immer ins Studie gehen oder auf aufwendige Aufbauten zurückgreifen muss!? Folgendes Portrait entstand gestern am Balkon beim Wäscheaufhängen. Die Wäsche wirkte wie ein „Aufheller“ und lässt das Gesicht wahrlich leuchten. Fotografiert wurde mit der Leica M und dem Summilux-M 50 mm bei f/2.0.
In Darktable wurde das Bild in Schwarz-Weiß konvertiert, sonst wurden keine Bearbeitungen angebracht. Ich finde vor allem die weiche Zeichnung des Bildes extrem passend. Die Bildkomposition mit der Wäsche seitlich des Kopfes (aus und in die Unschärfe laufend) fokussiert den Blick des Betrachters extrem. Ich experimentierte auch mit einer „außermittigen“ Darstellung, was meiner Meinung nach aber nicht funktioniert hat.
LiK
Update: Bildformat.
Habe jetzt zwei verschiedene Versionen erzeugt – so richtig überzeugen kann mich aber keine der beiden. Euch?
Renne ich in letzter Zeit nur öfter mit dem Blick Richtung Boden, oder werden Bodenmarkierungen immer interessanter. Fast wie abstrakte Gemälde treten sie mir in letzter Zeit gegenüber. Zeit ein neues Projekt zu starten … den Anfang macht diese „schöne“ Figur.
LiK
Jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich marode und heruntergekommene Architektur liebe. Zusammengefallene Häuser, feuchte Wände, abblätternder Putz, …! Und manchmal stoßt man dann auf sehr schöne Exemplare solcher Liegenschaften.
LiK
Jeder der eine Kamera besitzt und sie liebt, hat so seine ganz eigene „Horrorstory“, von der er hofft, dass sie nie Realität wird. Bei mir war und ist es immer, dass Luigi (also meiner Leica M) etwas passiert. Raub, Fallschade, … die Vorstellungskraft kennt hier kaum Grenzen. Und trotzdem bin ich jemand, der seine Kamera gerne immer dabei hat, sie mit sich trägt und damit auf Mauern, Berge, Hügel und Klippen steigt.
Am Comer See war es nun so weit! Leichter Regen, eine steile Marmortreppe, Turnschuhe und durchnässtes Laub, hatten zur Folge, dass es mich, trotz extremer Vorsicht, wortwörtlich aus den Schuhe hob. Ich fiel rückwärts, hart und schnell. Mein Lowepro Fotorucksack schütze meinen Rücken perfekt, sodass ich bei dem 2-Meter-Sturz nur eine leichte Schürfwunde an der rechten Hand vorzuweisen hatte. Meine Kamera klatschte aber voll auf Marmor. Ergebnis: leichte Beschädigung der Kameraoberseite und eine Delle an der Streulichtblende des Summilux-M 50 mm.
Natürlich war der Schock groß – etwas anderes war auch nicht zu erwarten. Ich kontaktierte noch von Italien aus Leica per Mail und erhielt sogleich eine Antwort: Kamera und Objektiv bitte einschicken! Zum Glück passierte das Unglück am letzten Urlaubstag; die verbleibenden Stunden konnten also mit dem 35er zu Ende dokumentiert werden. In Freiburg angekommen schickte ich die Kamera und beide (!) Objektive zu Leica. Bei dieser Gelegenheit sollte die Schärfe an beiden Objektiven geprüft und justiert werden (war zwar mit dem 35er voll zufrieden aber ein Check schadet ja nicht). Nach ca. 24 Stunden bekam ich eine Bestätigung, dass das Paket angekommen sei. Weitere 24 Stunden später lag mir die Kostenaufstellung vor. Die Reparatur sollte ca. 300 Euro kosten; inkl. eines Schnellservice und der Mehrwertsteuer kam ich auf knapp 500 Euro, was für einen solchen Schaden absolut in Ordnung ist. Ich beauftragte und innerhalb von 4 Tagen war die Kamera wieder bei mir. Über diesen Service kann man nun wirklich nicht klagen.
Leider war der Fokusring beider Objektive nicht nach meiner Vorstellung eingestellt, was weniger an Leica lag, sondern an meinen Vorlieben. Also rief ich bei Leica an und bekam die überraschende Antwort, dass Leica einen Abholservice per DHL organisieren und dann versuchen werde die Objektive so einzustellen, dass sie meinen Vorstellungen entsprechen. Dazu sollte das 35er etwas schwergängiger gemacht werden, das 50er etwas leichtgängige. Die Objektive wurden wieder innerhalb 24 Stunden abgeholt und eine Woche später hatte ich sie zurück in den Händen. Am 50er wurde nichts verstellt, da der Kraftaufwand der für das Fokussieren notwendig ist, innerhalb der Toleranzgrenzen liegt; beim 35er wurde hingegen etwas nachgebessert. Nun ist alles wunderbar!
Ich kann den Leica Customer Service (CC) hier nur ausdrücklich lobe. Ich bekam immer innerhalb kürzesten Zeit Feedback – per Mail oder Telefon. Natürlich sind die Preise hoch, aber dafür bekommt man auch einen ausgezeichneten und kompetenten Service. Ich hoffe nie wieder einen solchen Service in Anspruch nehmen zu müssen – falls doch, weiß ich meine Kamera in ausgezeichneten Händen.
LiK