{"id":2288,"date":"2015-04-18T14:00:32","date_gmt":"2015-04-18T12:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?p=2288"},"modified":"2015-04-18T10:55:22","modified_gmt":"2015-04-18T08:55:22","slug":"the-beauty-and-the-beast-kleiner-erfahrungsbericht-zur-leica-t","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?p=2288","title":{"rendered":"The Beauty and the Beast &#8211; Kleiner Erfahrungsbericht zur Leica T"},"content":{"rendered":"<p>Bevor die Leser jetzt vom Hocker fallen und denken, ich h\u00e4tte meine geliebte Leica M gegen eine Leica T getauscht: weit gefehlt! Ich nutzte vor ein paar Tagen aber die Gelegenheit, die Leica derzeit bietet, und testete eine Leica T.<\/p>\n<p>Die Leica T wurde 2014 eingef\u00fchrt, ist also fast genau ein Jahr am Markt. Das T-System bedeutete f\u00fcr Leica ein erhebliches Risiko, da es praktisch einen Neuanfang bzw. eine Neuentwicklung darstellt. Und so entschied man sich bei Leica, die Sache mal ganz anders anzugehen. Das Herz des Systems ist ein Uni-Body, also ein Geh\u00e4use, das aus einem vollen Alublock gefr\u00e4st wird. Dies ist im Maschinenbau und Ger\u00e4tebau heute nichts besonderes, man muss sich aber doch die Frage stellen, ob dies f\u00fcr eine Kamera der richtige Ansatz ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_2293\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2293\" rel=\"attachment wp-att-2293\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2293\" class=\"wp-image-2293 size-full\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Taifun_Body_Porto_cmyk02.jpg\" alt=\"Taifun_Body_Porto_cmyk02\" width=\"700\" height=\"329\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Taifun_Body_Porto_cmyk02.jpg 700w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Taifun_Body_Porto_cmyk02-300x141.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Taifun_Body_Porto_cmyk02-624x293.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2293\" class=\"wp-caption-text\">Das Kamerageh\u00e4use der Leica T wird aus einem vollen Alu-Blick gefr\u00e4st. Quelle: Photoscala.<\/p><\/div>\n<p>Apple hat das Uni-Body-Design im Consumer-Bereich bekannt gemacht und schw\u00f6rt bei vielen Ger\u00e4ten auf diese Technik. Nat\u00fcrlich, sie ist h\u00fcbsch! Und wie! Das schlanke Geh\u00e4use wirkt fast filigran, aber liegt trotzdem relativ stabil und fest in der Hand. Die Verarbeitung ist Leica-typisch hochwertig und so macht es einfach Spa\u00df, die Kamera in den H\u00e4nden zu halten und mit ihr zu arbeiten.<\/p>\n<p>Kurz ein paar technische Details. In der Kamera steckt ein APS-C-Chip mit 16,5 Mio. Pixel. Die Bedienung erfolgt fast ausschlie\u00dflich \u00fcber das r\u00fcckseitige Display, welches 3,7 Zoll misst. Zus\u00e4tzlich hat die Kamera noch zwei Einstellr\u00e4der, einen Ausl\u00f6seknopf und einen Knopf, um Videoaufnahmen zu starten. Das war&#8217;s! Mehr Bedienelemente sind nicht vorhanden. Als Schutz gibt es noch den sog. Leica Snap T, welcher eine Art Sch\u00fctzh\u00fclle f\u00fcr die T darstellt. Ich hatte ein solches Teil in Orange dabei (sieh Bilder unten). <a href=\"http:\/\/de.leica-camera.com\/Fotografie\/Leica-T\/Leica-T\/Details\" target=\"_blank\">Alle technischen Details zur Kamera finden sich hier<\/a>.<\/p>\n<p>Anbei nun einfach mal ein paar Bilder vom System, inkl. eines Gr\u00f6\u00dfenvergleichs zur Leica M.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2291\" rel=\"attachment wp-att-2291\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2291\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155526.jpg\" alt=\"IMG_20150403_155526\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155526.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155526-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155526-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155526-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2289\" rel=\"attachment wp-att-2289\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2292\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155636.jpg\" alt=\"IMG_20150403_155636\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155636.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155636-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155636-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155636-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2289\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_154807.jpg\" alt=\"IMG_20150403_154807\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_154807.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_154807-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_154807-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_154807-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2290\" rel=\"attachment wp-att-2290\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2290\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155042.jpg\" alt=\"IMG_20150403_155042\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155042.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155042-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155042-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG_20150403_155042-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt zu einer Kamera auch ein Objektiv. Die Leica T verf\u00fcgt \u00fcber ein Wechselobjektivsystem, welches derzeit aus 4 Objektiven besteht: 55-135mm, 11-23 mm, 23 mm und einem 18-56 mm. Das letztgenannte stand mir f\u00fcr den Test zur Verf\u00fcgung. Leider sind alle Objektive (bis auf das 23 mm) relativ lichtschwach &#8211; Anfangs\u00f6ffnung meist 3,5 bis 4,5 (5,6), abh\u00e4ngig von der Brennweite. Alle Objektive verf\u00fcgen \u00fcber ein Autofokussystem, was sie auch deutlich schwerer und gr\u00f6\u00dfer als die typischen M-Objektive macht. Die Bilder oben zeigen auch deutlich, dass die T eigentlich nicht wirklich kompakter als die M geraten ist &#8211; mit angesetztem Objektiv ist sie sogar deutlich gr\u00f6\u00dfer (f\u00fcr mich eine kleine Entt\u00e4uschung).<\/p>\n<p>Kurz zum Handling: Die Kamera liegt (wie bereits angedeutet) extrem gut in der Hand. Ich hatte die Bef\u00fcrchtung, dass die Kanten zu scharf sind und die Kamera daher &#8222;ungem\u00fctlich&#8220; ist &#8211; dies trifft nicht zu! Mit dem T-Snap wird die Kamera noch ein bisschen griffiger, b\u00fcst aber deutlich an &#8222;Sch\u00f6nheit&#8220; ein. Bedient wird die Kamera fast vollst\u00e4ndig \u00fcber das Display. Und auch hier muss ich mein Vorurteil revidieren: die Bedienung ist fl\u00fcssig, logisch und sehr durchdacht. \u00dcber zwei frei programmierbare kleine Wahlr\u00e4der kann man Parameter schnell und leicht \u00e4ndern. Kurzum: Handling und Bedienung sind 1A. Einziger negativer Punkt bei der Bedienung der Kamera war der Zugang bzw. der Start der Bildwiedergabe. Diese erfolgt durch eine &#8222;Wischgeste&#8220; am Display (von oben nach unten, oder von unten nach oben). Dies habe ich als sehr m\u00fchsam und unpraktisch empfunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2297\" rel=\"attachment wp-att-2297\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2297\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000056.jpg\" alt=\"L1000056\" width=\"1200\" height=\"794\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000056.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000056-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000056-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000056-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>Negativ ist leider der Schultergurt aufgefallen, der aus Kautschuk besteht. Er ist zwar angenehm geformt und auch leicht dehnbar, zieht Dreck und Staub aber magisch an. Bereits nach wenigen Stunden klebten Haare und Staubteilchen daran: nobel sieht anders aus!<\/p>\n<p>Kurz zu meiner Fototour: Ich zog mit der Kamera durch Freiburg und die Randbezirke, versuchte sie kennen zu lernen und ihre St\u00e4rken und Schw\u00e4chen auszuloten. Ich arbeitete dabei mit dem oben erw\u00e4hnten Objektiv und ohne externen Sucher. Bevor ich darauf im Detail eingehe, einfach ein paar Bilder.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2298\" rel=\"attachment wp-att-2298\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2298\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000060.jpg\" alt=\"L1000060\" width=\"1200\" height=\"794\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000060.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000060-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000060-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000060-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2299\" rel=\"attachment wp-att-2299\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2299\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000066.jpg\" alt=\"L1000066\" width=\"1200\" height=\"794\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000066.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000066-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000066-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000066-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2300\" rel=\"attachment wp-att-2300\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2300\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000104.jpg\" alt=\"L1000104\" width=\"1200\" height=\"795\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000104.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000104-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000104-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000104-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>Es l\u00e4sst sich bereits an den wenigen Bildern erkennen, dass sich die Qualit\u00e4t sehen lassen kann. Farben sind ausgewogen, keine \u00fcberzeichnete Sch\u00e4rfe. Kurzum: alles so wie man es von Leica erwartet. Fotografiert habe ich parallel im RAW- und JPG-Format. Auch die JPGs zeigten bereits eine sehr ansprechende Bearbeitung auf &#8211; Bilder also, die sich durchaus direkt aus der Kamera verwenden lassen.<\/p>\n<p>Nun aber kurz zu den Punkten, die mir besonders aufgefallen sind &#8211; einfach mal stichpunktartig zusammengefasst.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was gefiel mir gut:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Das Teil sieht einfach nur extrem genial aus. Es macht Spa\u00df, die Kamera in den H\u00e4nden zu halten, sie zu bedienen, mit ihr durch die Gegend zu ziehen.<\/li>\n<li>Die Bedienung ist v\u00f6llig anders als bei anderen Kameras, aber extrem gelungen. Das Touchscreen und die entsprechende Bedieneroberfl\u00e4che machen Spa\u00df.<\/li>\n<li>Das Ausl\u00f6seger\u00e4usch ist extrem leise und klingt sehr wertig. Sie klingt nicht ganz so sexy wie meine M, aber kommt ihr schon sehr nahe.<\/li>\n<li>Die Bildqualit\u00e4t ist extrem gut. Die Farben sind ausgewogen, die Detailwiedergabe beeindruckend und der Kontrastumfang gut. Dies spricht auch eindeutig f\u00fcr das verwendete Objektiv.<\/li>\n<li>Das Fotografieren \u00fcber das Display funktioniert erstaunlich gut. In keiner Situation hatte ich das Bed\u00fcrfnis, einen externen Sucher verwenden zu m\u00fcssen, wenngleich das echte M-Feeling nat\u00fcrlich nicht aufkommen wollte.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was gefiel mir nicht:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>H\u00e4tte mir eine deutlich kompaktere Kamera gew\u00fcnscht &#8211; der Gr\u00f6\u00dfenvergleich mit der M zeigt es: kompakt sieht anders aus!<\/li>\n<li>Nach schnellen Bildfolgen &#8222;blockiert&#8220; die Kamera f\u00fcr mehrere Sekunden (Schreibmodus) v\u00f6llig. Man sollte zumindest neue Objekte \u00fcber das Display anvisieren k\u00f6nnen &#8211; das Schreiben\/Speichern der Bilder m\u00fcsste im Hintergrund laufen.<\/li>\n<li>Die Wiedergabe der Bilder ist durch die &#8222;Wischgeste&#8220; etwas m\u00fchsam zug\u00e4nglich &#8211; ein echter &#8222;Play-Knopf&#8220; w\u00fcrde der Kamera gut tun.<\/li>\n<li>So sch\u00f6n Alu auch ist, so schnell zerkratzt es. Ich m\u00f6chte Kameras sehen, die mehrere Jahre im Einsatz waren &#8211; Kratzer sind leider alles andere als sch\u00f6n (die typische &#8222;M-Patina&#8220; ist hier nicht zu erwarten).<\/li>\n<li>Die Schutzh\u00fclle T-Snap muss f\u00fcr das Wechseln der Batterie und der Speicherkarte jedes Mal abgenommen werden. Zudem l\u00e4sst sich dieses Biest nur sehr schwer von der Kamera l\u00f6sen. Leider eine v\u00f6llig unzureichende L\u00f6sung!<\/li>\n<li>Der Kameragurt ist aus Kautschuk und zieht Staub und Dreck magisch an. Ist nicht nur unh\u00fcbsch, sondern auch noch ziemlich unpraktisch.<\/li>\n<li>Die derzeit erh\u00e4ltlichen Objektive sind zu lichtschwach &#8211; bitte mehr Festbrennweiten mit gro\u00dfer Blenden\u00f6ffnung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2301\" rel=\"attachment wp-att-2301\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2301\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000070.jpg\" alt=\"L1000070\" width=\"1200\" height=\"794\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000070.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000070-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000070-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000070-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?attachment_id=2303\" rel=\"attachment wp-att-2303\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2303\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000113.jpg\" alt=\"L1000113\" width=\"1200\" height=\"794\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000113.jpg 1200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000113-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000113-1024x678.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/L1000113-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass sich Leica einiges vorgenommen hat und ein v\u00f6llig neues Kamerasystem anbietet. Derzeit ist das Angebot an Objektiven noch klein &#8211; bei einem Verkaufserfolg werden aber sicher einige neue Objektive folgen. Die Entscheidung, auf ein Uni-Body-Design aus Alu zu gehen, ist umstritten, stellt derzeit im Kamerasektor aber sicher ein Alleinstellungsmerkmal dar. Ob es f\u00fcr den Fotografen auf Dauer die beste L\u00f6sung ist, wird sich zeigen. Fakt ist, dass die Kamera mit 1.500.-\u20ac sicher nicht billig, der Preis f\u00fcr eine in Europa gefertigte Kamera aber sicher gerechtfertigt ist. Etwas Sorgen bereiten mir aber eher die in Japan gefertigten Objektive (Hersteller ist mir unbekannt!), welche auch mit Preisen um die 1.500.-\u20ac zu Buche schlagen. Die Qualit\u00e4t der Verarbeitung ist sehr gut und auch optisch l\u00e4sst sich nichts aussetzen, aber die Lichtst\u00e4rke ist f\u00fcr mich derzeit nicht akzeptabel.<\/p>\n<p>Stellt sich die Frage, ob die Leica T eine Berechtigung am Markt und eine Chance zum \u00dcberleben hat. Ich denke, in der derzeitigen Situation und Systemausbaustufe wird es schwer werden &#8211; Leica muss dringend nachlegen. Einige lichtstarke Festbrennweiten w\u00fcrden dem System gut tun, wenngleich nat\u00fcrlich schon jetzt die M\u00f6glichkeit der Nutzung der M-Objektive besteht. Die Kamera muss sich in diesem Preissegment unter anderem mit der Olympus OM-D und der Sony A7 (II) messen. Ein direkter Vergleich zeigt deutlich, dass jede Kamera ihre Vor- und Nachteile hat, die Leica T die anderen beiden aber wohl nur im Bereich &#8222;Bedienkonzept&#8220; und &#8222;Design&#8220; \u00fcbertrumpfen kann. Reicht dies aus, um einen Markterfolg einzufahren? Nein! Ich denke auch nicht, dass die Sensorgr\u00f6\u00dfe der entscheidende Faktor sein wird (der Erfolgt der OM-D zeigt dies deutlich). Die Antwort ist wohl ziemlich einfach: Das Gesamtpaket muss besser und attraktiver werden &#8211; auch wenn der Ansatz schon sehr gut ist. Mehr Objektive, bessere Serienbildfunktion, leichte Anpassung beim Bedienkonzept (Play-Funktion!), und besseres Zubeh\u00f6r! That&#8217;s it!<\/p>\n<p>Ich bin mir aber sicher, dass Leica das System zu Erfolg f\u00fchren will\/kann.<\/p>\n<p>LiK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor die Leser jetzt vom Hocker fallen und denken, ich h\u00e4tte meine geliebte Leica M gegen eine Leica T getauscht: weit gefehlt! Ich nutzte vor ein paar Tagen aber die Gelegenheit, die Leica derzeit bietet, und testete eine Leica T. Die Leica T wurde 2014 eingef\u00fchrt, ist also fast genau ein Jahr am Markt. 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