{"id":1165,"date":"2012-06-17T20:45:20","date_gmt":"2012-06-17T18:45:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?p=1165"},"modified":"2012-06-21T07:27:52","modified_gmt":"2012-06-21T05:27:52","slug":"das-leica-experiment","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/?p=1165","title":{"rendered":"Das Leica-Experiment"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende hatte ich die einmalige Gelegenheit eine Leica M9 inkl. eines 35 mm 2.0 zu testen. Schon seit langer Zeit bin ich vom Mythos Leica angetan und hatte die gute M9 schon mehrmals kurz in meinen H\u00e4nden. F\u00fcr ein Fotografieren in aller Ruhe reichte die Zeit aber leider bisher noch nicht. Das sollte sich dieses Wochenende aber \u00e4ndern. Die folgenden Zeilen sollen keinen technischen Test darstellen, sondern einfach einen Erfahrungsbericht repr\u00e4sentieren, von einem &#8222;Fotoverr\u00fcckten&#8220; der sonst fast immer mit Canon (beruflich ab und an mit Nikon und Sony) gearbeitet hat und jetzt die ersten Gehversuche mit der Leica M9 wagt. Also bitte keine b\u00f6sen Kommentare von langj\u00e4hrigen Leica-Besitzern &#8211; f\u00fcr konstruktive Kritik bin ich aber immer zu haben \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Bevor wir aber beginnen, ein paar <strong>einf\u00fchrende Worte<\/strong>: Die Leica M9 ist eine sog. Messsucherkamera und unterscheidet sich daher vom Konzept der Spiegelreflexkameras ganz erheblich. Man blickt bei einer solchen Kamera eben nicht durch das Objektiv, sondern durch einen eigenen Messsucher. Das hat den gro\u00dfen Vorteil, dass der Spiegelkasten entf\u00e4llt und die Kamera daher deutlich kleiner gebaut werden kann, hat aber auch den Nachteil, dass man nicht exakt das sieht, was man wirklich fotografiert (Versatz von Sucher und Objektiv). Die Leica M9 verf\u00fcgt zudem \u00fcber kein Autofokussystem, unterst\u00fctzt den Fotografen beim Fokussieren aber \u00fcber ein sog. Schnittbild. Wer mehr dazu wissen will, soll bitte einfach dem folgenden Link folgen: <a title=\"Leica M9\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1a8wzx1ByZE\">Link<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Verarbeitungsqualit\u00e4t braucht man bei Leica nichts zu sagen&#8230;perfekt! Ein Genuss eine solche Kamera in den H\u00e4nden zu halten. Das Objektiv und dessen bewegten Teile (Blendenwahlrad, Fokusring) laufen wie Butter. Davon k\u00f6nnen Canon und Nikon wirklich noch etwas\u00a0 lernen!<\/p>\n<p>Anbei mal ein paar Bilder um einen \u00dcberblick \u00fcber Gr\u00f6\u00dfe und Ausf\u00fchrung zu bekommen (neben der kleinen Leica M9, meine Canon 1Ds III).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1537.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1166\" title=\"IMG_1537\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1537.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1537.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1537-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_15451.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1170\" title=\"IMG_1545\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_15451.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_15451.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_15451-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1538.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1167\" title=\"IMG_1538\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1538.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1538.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1538-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1542.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1168\" title=\"IMG_1542\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1542.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1542.jpg 1024w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/IMG_1542-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das Experiment beginnt:<\/strong> Nachdem ich mich also mit der prinzipiellen Bedienung der Kamera vertraut gemacht habe, ging es raus in die freie Wildbahn. Freiburg zeigte sich von seiner sch\u00f6nsten Seite: Sonne, belebte Stra\u00dfen und der Markt am M\u00fcnster. Die gr\u00f6\u00dfte Umstellung am Anfang war nat\u00fcrlich das Fokussieren &#8211; Leica macht es einem aber nicht allzu schwer, denn das Schnittbild tut seinen Dienst perfekt und von Bild zu Bild wurde ich schneller und pr\u00e4ziser. Bei statischen (also sich nicht bewegenden) Objekten kann ein ge\u00fcbter Fotograf mit einer AF-Kamera durchaus mithalten. Schon etwas schwieriger wird es bei bewegten Objekten. Hier hilft aber der alte Trick von <em>Henri Cartier-Bresson<\/em>: einfach warten bis sich das Objekt in die Sch\u00e4rfenebene bewegt. Funktioniert einfach und sehr exakt.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr ein angenehmes Fokussieren ist aber ausreichend Licht. Das Schnittbild ist bei starkem Gegenlicht oder sehr dunkler Umgebung sehr schwer zu interpretieren und das genaue Fokussieren daher fast unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die zweite gro\u00dfe Umstellung ist das Belichtungssystem. Jede moderne Spiegelreflexkamera besitzt heute ein sog. Mehrfeldmesssystem, welches daf\u00fcr sogt, dass die Belichtung der Szene bzw. des Objektes \u00fcber einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Bereich gleichm\u00e4\u00dfig gemessen und gewichtet wird. Die Leica M9 macht dies nur mit einer mittenbetonten Messung. Bei &#8222;dominanten&#8220; \u00fcber das gesamte Bildfeld erstreckten Objekten funktioniert dies wunderbar, bei kleinen Objekten mit starkem Gegenlicht versagt diese Methode aber. Hier hilft nat\u00fcrlich eine entsprechende Belichtungskorrektur, welche bei der Leica durch drehen des Daumenrades angebracht werden kann.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste wichtige Punkt ist die Bauform der Kamera. Meine Canon 1Ds III liegt passgenau in der Hand, hat aber das Gewicht eines Ziegelsteins und geht bei langen Fototouren ganz sch\u00f6n in die Oberarme. Die Leica M9 hingegen ist klein, geradlinig gebaut und f\u00fchlt sich angenehm leicht an. Der Halt der M9 kann durch sog. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sKj6NJzoytE&amp;feature=related\">Thumps-Up<\/a> verbessert werden (der Daumen erh\u00e4lt dann eine entsprechende St\u00fctze und die Kamera liegt etwas besser in der Hand). Insgesamt muss man sagen, dass die Leica M9 gut in der Hand liegt, aber nicht diesen Grip aufweist wie eine Canon 1Ds III. F\u00fcr langes Fotografieren macht sich das geringe Gewicht der M9 aber angenehm bemerkbar.<\/p>\n<p>Die kleine Bauform der Kamera hat auch zur folge, dass man als Fotograf kaum auff\u00e4llt und ein unscheinbares Arbeiten m\u00f6glich ist. Nicht umsonst gilt die Leica M-Serie als DIE Street-Kamera schlechthin.<\/p>\n<p>Ein paar Worte sind auch zum Ger\u00e4usch zu sagen, die eine Leica M9 von sich gibt: bssssstttttt! Das Ausl\u00f6seger\u00e4usch ist angenehm leise &#8211; diskretes Fotografieren also ohne Probleme m\u00f6glich. Wer mal h\u00f6ren will, wie eine M9 so klingt, soll bitte hier klicken: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=w62biXNodvw\">AUSL\u00d6SEGER\u00c4SUSCH ANH\u00d6REN.<\/a><\/p>\n<p>Weiter geht es hier mit ein paar Bilder die ich heute geschossen habe&#8230;M9 in Freiburg unterwegs \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1175\" title=\"L1000017\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000017-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"960\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000017-682x1024.jpg 682w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000017-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000017.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000062.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1176\" title=\"L1000062\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000062.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000062.jpg 1000w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000062-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die zwei oberen Bilder wurden am Markt beim M\u00fcnster von Freiburg aufgenommen. Ich habe Sie bewusst in Schwarz-Weiss konvertiert um den Bildeindruck zu verst\u00e4rken. Ich w\u00fcrde sagen, es sind typische Leica-Bilder: Szenen aus dem Leben!<\/p>\n<p>Die Farbwiedergabe der Leica M9 ist im \u00fcbrigen sehr neutral und zur\u00fcckhaltend &#8211; keine \u00dcbers\u00e4ttigung! Anbei zwei Bilder in Farbe um dies beurteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000045.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1177\" title=\"L1000045\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000045.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"665\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000045.jpg 1000w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000045-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1178\" title=\"L1000023\" src=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000023.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000023.jpg 1000w, http:\/\/www.lichtknoten.com\/webblog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/L1000023-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das erste Bild wurde im Herzen Freiburgs aufgenommen. Am Bild kann man sehr gut beobachten, dass die M9 den relativ gro\u00dfen Kontrastumfang zwischen Himmel und Wasser perfekt abf\u00e4ngt &#8211; die einzelnen Bildteile &#8222;saufen&#8220; nicht ab. Am zweiten Bild lassen sich die neutrale Farbwiedergabe an den B\u00e4umen und an der roten Fassade beobachten. Erahnen l\u00e4sst sich auch das Aufl\u00f6sungsverm\u00f6gen der M9 &#8211; bereits ohne Vergr\u00f6\u00dferung kann beobachtet werden, wie detailreich die Struktur am Mauerwerk wiedergegeben werden kann (Bild zum vergr\u00f6\u00dfern anklicken!). Gro\u00dfen Anteil haben dabei nat\u00fcrlich auch die hervorragenden Leica-Objektive.<\/p>\n<p>Was l\u00e4sst sich also nach diesen ersten Erfahrungen mit der M9 sagen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Eingew\u00f6hnen in die Leica-Philosophie geht erstaunlich schnell (die Men\u00fcf\u00fchrung ist einfach und schl\u00fcssig, alles ist auf das Wesentliche beschr\u00e4nkt).<\/li>\n<li>Das Fokussieren geht bei guten Lichtverh\u00e4ltnissen leicht und angenehm von der Hand, wird bei schlechtem Licht oder Gegenlicht aber zum Geduldsspiel bzw. zur Lotterie (durch Wahl einer entsprechend kleinen Blende kann diesem Problem aber entgegen gesteuert werden.<\/li>\n<li>Die &#8222;Griffigkeit&#8220; der Kamera ist nicht ganz so gut wie bei professionellen Spiegelreflexkameras (etwas besser soll sie bei der M9-P sein). Trotzdem liegt die Kamera erstklassig in der Hand.<\/li>\n<li>Die Bildqualit\u00e4t der Kamera ist erstklassig. Daf\u00fcr gibt es wohl mehrere Gr\u00fcnde: (1) die hervorragende Optik von Leica, (2) der ma\u00dfgeschneiderte Sensor von Kodak KAF, und (3) das einfache optische Design des Gesamtsystems.<\/li>\n<li>Als etwas schmalbr\u00fcstig ist ohne Zweifel das Display zu bezeichnen (wie in einigen Tests im Internet nachzulesen ist) &#8211; trotzdem finde ich, dass es f\u00fcr den normalen Gebrauch ausreichend ist. Probleme bekommt man, wenn man die Belichtung punktgenau Vorort beurteilen will\/muss. Die Sch\u00e4rfe l\u00e4sst sich trotz anderen Behauptungen, meiner Meinung nach ausreichend genau absch\u00e4tzen.<\/li>\n<li>Das Arbeiten mit der M9 macht ohne jeden Zweifel Spa\u00df&#8230;leicht, klein und unauff\u00e4llig lassen sich Bilder machen, die mit einer gro\u00dfen Spiegelreflex nicht m\u00f6glich w\u00e4ren. Der Weg zur\u00fcck zum bewussten Fotografieren wird einem mit einer solchen Kamera leicht gemacht &#8211; man muss sich einfach Zeit lassen. So sch\u00f6n und angenehm es mit den &#8222;japanischen Plastik-Bombern&#8220; von Canon und Nikon auch zu fotografieren ist, so oft wird der Prozess zu einem Schie\u00dfen von Fotos: Masse \u00fcber Klasse!<\/li>\n<li>Das 35 mm 2.0 das ich verwenden durfte ist ein erstklassiges Objektiv. Ohne Zweifel m\u00fcsste man seinen Objektivpark aber um 1 bis 2 Objektive erweitern (ideal w\u00e4re wohl 35, 50, 75 mm).<\/li>\n<li>Sollte Leica zur Photokina oder 2013 eine M10 bringen m\u00fcsste diese meiner Meinung nur eine kleine \u00c4nderungen aufweisen um zu meiner Traumkamera zu werden: besseres Display! Und \u00fcber den Preis sprechen wir nicht \ud83d\ude42<\/li>\n<li>Offen bleibt f\u00fcr mich wie sich die M9 im Studio verhalten w\u00fcrde. V\u00f6llig klar ist, dass die M9 <span style=\"text-decoration: underline;\">keine<\/span> typische Studiokamera ist, trotzdem l\u00e4sst sie sich dort hervorragend einsetzen (einige Beispiele finden sich dazu im Netz &#8211; z.B. <a href=\"http:\/\/www.overgaard.dk\/thorsten-overgaard-photography-lounge.html\">hier<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Somit bin ich auch schon fast am Ende&#8230;ein eindeutiges Ergebnis l\u00e4sst sich f\u00fcr mich aus den zwei Tagen aber nicht ableiten. Eine unglaublich angenehme Kamera, die eine hervorragende Bildqualit\u00e4t bringt. Der Prozess des Fotografierens ver\u00e4ndert sich beim Umstieg von Spiegelreflexkamera auf Messsucherkamera aber deutlich: langsamer, bewusster und reduzierter. Ein st\u00e4rkerer Fokus auf das Wesentliche.<\/p>\n<p>Ich hoffe der eine oder andere hat gefallen am Bericht gefunden. Ich habe bewusst auf technische Details verzichtet (davon findet man genug im Internet).<\/p>\n<p>LiK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende hatte ich die einmalige Gelegenheit eine Leica M9 inkl. eines 35 mm 2.0 zu testen. Schon seit langer Zeit bin ich vom Mythos Leica angetan und hatte die gute M9 schon mehrmals kurz in meinen H\u00e4nden. F\u00fcr ein Fotografieren in aller Ruhe reichte die Zeit aber leider bisher noch nicht. 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